Wie entsteht ein Sonnenbrand?

Nase, Schultern, Rücken rot: Beim Spielen in der Badi oder am Strand verbrennst du dich schnell. Aber wie entsteht eigentlich so ein Sonnenbrand? Und wie funktioniert Sonnencreme?

«Zambo»-Moderatorin Conny Brügger hat sich einen Sonnenbrand geholt.

Bildlegende: Ein Sonnenbrand ist doof, weiss auch «Zambo»-Moderatorin Conny Brügger. Zum Glück kannst du dich bestens dagegen schü... SRF Zambo

Die Sonnenstrahlen sind nicht nur gelbliches Licht, wie du vielleicht annimmst. Sie bestehen vielmehr aus verschiedenen Strahlenarten. Sehen kannst du nur die Strahlen der Regenbogenfarben. Für deine Haut gefährlich sind aber die unsichtbaren Strahlen: Man nennt sie ultraviolette UVA- und UVB-Strahlen.

UVB-Strahlen sind für den Sonnenbrand verantwortlich

Wenn du deine Haut unter dem Mikroskop anschauen würdest, könntest du sehen: Sie besteht aus verschiedenen Schichten. Wenn die UVB-Strahlen in die mittlere Schicht treffen, wird deine Haut braun. Wenn es aber zuviele dieser Strahlen sind, entzündet sich diese und du bekommst einen Sonnenbrand:

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So wirkt die Sonne auf deiner Haut

1:19 min, aus Puls vom 1.6.2015

Gegen diese gefährlichen UVA- und UVB-Strahlen und den mühsamen Sonnenbrand kannst du dich zum Glück schützen, indem du dich eincremst. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Sonnencremes:

  • Eine Art, die physikalische, wirft das Sonnenlicht sozusagen zurück: Beim Eincremen hinterlässt sie eine ganz dünne Schicht, die aus kleinsten Teilchen besteht. Vorstellen kannst du dir diese Teilchen wie eine Schicht aus winzigen Spiegelchen.
  • Die andere Art, die chemische, fängt die Sonnenstrahlen auf, filtert die gefährlichen Teile heraus und verwandelt sie: Aus Licht wird Wärme. Diese spürst du aber kaum.
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So funktioniert Sonnencreme

0:22 min, aus Puls vom 1.6.2015

So cremst du dich richtig ein

  1. Wichtig ist, dass deine Creme dich gegen beide Arten der Strahlen, also UVA- und UVB-Strahlen, schützt.
  2. Am besten cremst du dich zweimal im Abstand von 15 Minuten ein, bevor du an die Sonne gehst. So kannst du sicher sein, dass du wirklich alle Stellen eingeschmiert hast.
  3. Gewisse Körperstellen werden schneller rot, weil sie der Sonne stärker ausgesetzt sind: Die sogenannten «Sonnenterrassen» Lippen, Nasen, Ohren, Kopfhaut,Nacken und Schultern musst du besonders gut eincremen.
  4. Die Sonnencreme hält nicht ewig: Wenn du beim Fussballspielen geschwitzt hast oder im Wasser warst, musst du dich noch einmal gut eincremen.