100 Jahre Verdun – Von der «Knochenmühle» zum Erinnerungsort

Am 21. Februar 1916, im Ersten Weltkrieg, begann der deutsche Angriff auf die französische Stadt Verdun. Die Schlacht tobte fast ein Jahr lang. Was die Soldaten bald die «Blutpumpe» oder die «Knochenmühle» nannten, ist zum Symbol geworden für den Schrecken des Krieges.

Ein Feldgrab eines französischen Soldaten mit einem Helm auf einem in die Erde gesteckten Gewehrs.
Bildlegende: Feldgrab eines französischen Soldaten bei Verdun. keystone

Um die 700‘000 deutsche und französische Opfer forderte der französische Sieg bei Verdun – Tote, Verletzte und Vermisste. Heute ist das Schlachtfeld ein Erinnerungsort, wo auch das Gedenken an die deutschen Opfer allmählich Platz hat.

Der Historiker Gerd Krumeich erzählt von einem Schlachtfeld, das noch heute die Narben des Krieges trägt, vom Horror, den die Soldaten erleben mussten. Und er führt aus, wofür Verdun steht – damals und heute.


Keine Ausgabe mehr verpassen mit dem dem Zeitblende-Podcast. Hier abonnieren.

Autor/in: Andrea Christen, Moderation: Andrea Christen, Redaktion: Andrea Christen