Mirage-Affäre: Warum der teure Traum vom Superjet geplatzt ist

  • Samstag, 19. November 2016, 13:03 Uhr
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In den 1960er-Jahren will die Schweiz 100 topmoderne Mirage-Kampfjets kaufen. Jets, die sogar Atomwaffen nach Moskau tragen können. Doch die Kosten laufen komplett aus dem Ruder. Die Mirage-Affäre wird zur Staatskrise, mit einem prominenten Opfer: Bundesrat und EMD-Chef Paul Chaudet muss 1966 gehen.

Zu sehen ist Bundesrat Paul Chaudet, prominentes Opfer in der Mirage-Affäre
Bildlegende: Bundesrat Paul Chaudet: Prominentes Opfer in der Mirage-Affäre Keystone

Dass ein Bundesrat im Zug einer solchen Affäre seinen Hut nimmt oder nehmen muss, ist ein einmaliges Ereignis in der Schweizer Geschichte.

Warum ist der kostspielige Traum vom Super-Jet geplatzt? Was hat die Schweiz aus der Mirage-Affäre gelernt?

Im Gespräch zwei Historiker aus zwei Generationen mit zwei Perspektiven:
Rudolf Jaun, Jahrgang 1948, emeritierter Militärhistoriker an der Militärakademie der ETH Zürich
Roman Schürmann, Journalist bei der Wochenzeitung WoZ, Autor eines Buchs über die Geschichte der Schweizer Luftwaffe

Autor/in: Daniel Eisner