Warschauer Ghetto: Warum es 1943 zum Aufstand gekommen ist

  • Samstag, 7. April 2018, 13:03 Uhr
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Die Nazis errichten 1940 das Warschauer Ghetto. Fast eine halbe Million Juden sind dort unter erbärmlichsten Bedingungen dem Terror ausgeliefert. 1942 beginnen die Deportationen nach Treblinka, wo Hunderttausende umgebracht werden. Im Ghetto beginnt am 19. April 1943 der Aufstand der Überlebenden.

Das zwischen April und Mai 1943 aufgenommene Foto zeigt eine Gruppe polnischer Juden, die nach dem gescheiterten Aufstand von Soldaten der SS aus dem brennenden Warschauer Ghetto zur Deportation abgeführt wird.
Bildlegende: Eine Gruppe polnischer Juden wird nach dem gescheiterten Aufstand von Soldaten der SS aus dem brennenden Warschauer Ghetto abgeführt. Keystone

Auch wenn der Aufstand nach einem knappen Monat niedergeschlagen wird: er gilt bis heute als herausragendes Ereignis im zweiten Weltkrieg. Warum ist das so? Warum haben sich die Gedemütigten mit Waffengewalt gewehrt? Warum gerade dann? Und was war das für ein Leben im Ghetto damals?

Im Gespräch: Die Historikerin Mirjam Zadoff. Sie lehrt noch bis Ende April moderne jüdische Geschichte an der Indiana University in Bloomington, USA. Im Mai wird sie die neue Direktorin des NS-Dokumentationszentrums in München.

Autor/in: Daniel Eisner