IKRK-Delegierte im Einsatz (Folge 5)

  • Freitag, 2. Mai 2014, 21:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 2. Mai 2014, 21:00 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 3. Mai 2014, 5:45 Uhr, SRF 1
    • Sonntag, 4. Mai 2014, 14:05 Uhr, SRF 1

In der Demokratischen Republik Kongo arbeitet die erfahrene Delegierte Ursula Kayali an einem ganz besonderen Projekt.

Die gebürtige Zürcherin organisiert im Nord-Kivu einen Markt für die Einwohner von drei Dörfern. Ihnen wurde während Kriegswirren von herumstreifenden bewaffneten Gruppierungen das ganze Hab und Gut gestohlen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verteilaktionen können die Betroffenen auf dem IKRK-Markt selber entscheiden, was sie am dringendsten benötigen.

Im Orthopädie Zentrum in Kabul ist heute ein ganz besonderer Tag. Junge Männer aus ganz Afghanistan messen sich in einem Basketballturnier. Das Besondere: Alle Spieler bestreiten das Turnier im Rollstuhl. Zentrums-Direktor Najmuddin nimmt ausserdem an einem Kongress für Kriegschirurgen teil. Dabei gibt er den Ärzten wichtige Hinweise bezüglich Amputationen. Wenn sie diese befolgen, können Prothesen optimaler eingesetzt werden.

Stéphanie Eller, die junge Delegierte aus Lausanne, hat sich in Tel Aviv eingelebt. Sie macht Gefangenenbesuche bei Palästinensern, die in Israel inhaftiert sind. In der heutigen Folge fährt sie in den Gazastreifen, um einer betagten, blinden Mutter die Grüsse ihres Sohnes auszurichten. Zudem wird sie im IKRK-Büro von der Ehefrau eines prominenten Häftlings mit harten Vorwürfen konfrontiert.

In einem abgelegenen Dorf im Nordwesten Kolumbiens wurde ein Mann von einer bewaffneten Gruppierung getötet. Die Tat ist wohl als Abschreckung und Warnung an die anderen Bewohner zu verstehen, nicht mit der Regierung zu kooperieren. Abraham Doblado, der Delegierte aus Genf, versucht herauszufinden, was zu dieser Tötung geführt hat.

IKRK-Präsident Peter Maurer trifft an einem Kongress Bundesrat Didier Burkhalter. Es geht um die weltweite Sicherheit von Zivilisten in Kriegs- und Krisengebieten- und um viel Geld.