«Die Faneinstellung hat in Israel sehr viel mit Politik zu tun»

  • Mittwoch, 15. November 2017, 10:17 Uhr
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    • Mittwoch, 15. November 2017, 10:17 Uhr, Radio SRF 4 News
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Fussball ist die schönste Nebensache der Welt. Nicht so in Israel. Hier ist Fussball zutiefst politisch. Die Rivalitäten zwischen der Arbeiterbewegung, dem zionistischen Bürgertum, den Rechtsnationalen oder der Siedlerbewegung zeigen sich auch im Fussball. 

Maccabi Tel Aviv Fans feiern auf einem grossen Transparent Theodor Herzl.
Bildlegende: Maccabi Tel Aviv Fans feiern Theodor Herzl: den Gründervater des Zionismus. Keystone

Jede politische Bewegung hat ihren Fussballclub. Da gibt es Hapoel, den Club der Arbeiterbewegung, Beitar, den Club der rechten Nationalisten oder Maccabi, ein Sportverein, der auf die Anfänge des Zionismus zurückgeht. Doch Facetten gibt es noch mehr.

Über diese politische Seite des Fussballs in Israel sprechen wir mit Moshe Zimmermann. Er ist Professor für deutsch-jüdische Geschichte und Körpergeschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem und selber grosser Fussball-Fan.

Nachtrag: Der im Gespräch erwähnte Verein «Beitar Jerusalem» hat diesen Herbst, unter anderem wegen seiner Bemühungen in der Jugendarbeit, den israelischen Antirassimuspreis erhalten.

Autor/in: Marlen Oehler, Redaktion: Marlen Oehler