Kambodscha nach Pol Pot: «Von Traumatisierten zu Unterwürfigen»

Fast 40 Jahre sind es her, seit in Kambodscha die Terrorherrschaft der Roten Khmer zu Ende ging. Diktator Pol Pot wollte das Land in eine Agrargesellschaft umformen - das Ganze gipfelte in einem der schlimmsten Genozide seit dem Zweiten Weltkrieg. Und dieser wirkt bis heute nach.

Ein junger Kambodschaner betet vor einem Bild mit Totenköpfen im ehemaligen Gefängnis der Roten Khmer in Phnom Penh, Tuol Sleng.
Bildlegende: Pol Pots Vermächtnis ist in Kambodscha noch allgegenwärtig - hier im ehemaligen Gefängnis der Roten Khmer in Phnom Penh, Tuol Sleng. Keystone

Was erinnert im heutigen Kambodscha noch an Pol Pot? Wie gehen die Menschen im Land mit dieser Erinnerung um? SRF-Südostasien-Korrespondentin Karin Wenger war dort und berichtet von ihren Erfahrungen.

Autor/in: Miriam Knecht, Moderation: Miriam Knecht