Kolumbien hätte genügend Ressourcen, sein Volk zu ernähren

Kolumbien hat für Schlagzeilen gesorgt diesen Herbst: wegen des Friedensabkommens der Regierung mit den linken FARC-Rebellen, welches mehr als 5 Jahrzehnte Bürgerkrieg beenden sollte.

Eine Gruppe von Kindern in Manaure, La Guajira, Kolumbien
Bildlegende: Eine Gruppe von Kindern in Manaure, La Guajira, Kolumbien Keystone

Es gibt in dem Land im Norden von Südamerika andere Ereignisse, welche keine Schlagzeilen schreiben, über die zu reden aber sehr wohl wichtig ist. Hunger. Anlass ist eine hier bei uns kaum beachtete Notiz einer Lateinamerika-Webseite: im Norden Kolumbiens seien dieses Jahr bereits 40 Minderjährige an Hunger gestorben. Ulrich Achermann kennt den Norden, wo es diese toten Kinder wegen Hungers gab. Er kennt aber auch das Leben in der Hauptstadt Bogotà.

Autor/in: Hans Ineichen, Redaktion: Hans Ineichen