Brüste und Ikonen. Die offene kirche Bern lässt aufhorchen.

«Wenn diese Ikonenausstellung rein gar nichts auslöst, dann haben wir etwas falsch gemacht», lacht Theologin Irene Neubauer von der offenen kirche Bern. Die Kirche liegt im urbanen Zentrum Berns direkt neben dem Hauptbahnhof.

Im pulsierenden Herzen der Stadt und ihrer Kunst möchte das ökumenische Projekt offene kirche auch sein. Sie hat junge Schweizer Künstlerinnen und Künstler eingeladen, avantgardistische Kunstantworten zu geben auf klassische Ikonen. Bis Mitte September sind hier traditionell gemalte Ikonen des rumänisch-orthodoxen Ikonenmalers Petru Tulei neben teils gewagten Werken zeitgenössischer Kunst zu sehen.

Weiteres Thema: Ganz normale Freundschaft. Ein römisch-katholischer Priester und ein Imam trinken gerne Kaffee miteinander, ganz entspannt. Was sie verbindet und wie wichtig ihnen ihre Freundschaft ist, erzählen die beiden im Zwischenhalt.

  • Glocken der Heimat: evangelisch-reformierte Kirche Gächlingen SH

Redaktion: Judith Wipfler