«Die Schweiz hat nicht begriffen, wie wichtig die Reformation für sie ist»

2017 feiert ganz Deutschland Martin Luther und die Reformation. Da wird mit grossem Budget opulent angerichtet: Kirchentag, Weltausstellung und Luthertourismus.

In der Schweiz hingegen läuft wenig und auch nur sehr vereinzelt. Und das, obwohl die Schweizer Reformation mit Zwingli und Calvin die viel grössere Reichweite hatte als Luther.

«Die Reformation hat die Schweiz, so wie sie heute ist, erst hervorgebracht», sagt Tim Guldimann, der Ex-Botschafter in Berlin. Weiter sagt Guldimann: «Die Schweiz hat nicht begriffen, wie wichtig die Reformation für sie ist.» Er ist nicht der einzige Schweizer, die bei den Festivitäten in Deutschland weit vorne mitmischt. So ist etwa Christina aus der Au die Präsidentin des Kirchentags 2017 auch sie sieht noch Potential für eine Erinnerungsfeier in der Schweiz.

Im Weiteren:

Wer Armut bekämpfen will, muss den Frieden fördern. Das betont die Friedensnobelpreisträgerin Leymah Gbowee an der StopArmut-Konferenz in Basel.

Glocken der Heimat der ev.-ref. Kirche in Oensingen SO

Redaktion: Kathrin Ueltschi