Die Tempelmauer den Frauen!

In Jerusalem wurden einige Frauen verhaftet, weil sie an der Tempelmauer laut beteten, die Torah ausrollten und rituelle Kleidung trugen. Normalerweise ist das dort den Männern vorbehalten. Die Frauen der Mauer, die «women of the wall», fordern diese Praxis aber auch für sich.

Der Platz vor der Tempelmauer ist zwar öffentlich, wird aber von einem orthodoxen Rabbiner kontrolliert. Das geht den Frauen der Mauer gegen den Strich. Der Staat dürfe die Praxis an einem öffentlichen Ort nicht einschränken. Deswegen kämpfen «die women of the wall» bis heute für Gleichberechtigung.

Im Weiteren:

  • Lieben Juden anders? Sicher nicht, aber die Partnersuche gestaltet sich als Minderheit oft schwieriger. Mit Humor und klugem Zeitgeist widmet sich das Jüdische Museum der Schweiz erstmals diesem Thema.


  • Glocken der Heimat der röm.-kath. Kirche in Aeschi SO

Redaktion: Antonia Moser