Die Universität Luzern stellt eine europäische Datenbank vor

Wie viele Muslime leben in der Schweiz? Ist Frankreich immer noch so katholisch? Wie hat sich die religiöse Landschaft in Europa verändert? Antworten auf diese Fragen gibt eine Internet-Seite der Universität Luzern.

Ziel der vom Schweizer Nationalfonds (SNF) geförderten Datenbank ist es, verschiedene Studien zur Religionszugehörigkeit in Europa sichtbar zu machen und anschaulich aufzubereiten. Dabei müssen viele Feinheiten beachtet werden, denn zum Teil weichen die Zahlen zur Religionszugehörigkeit deutlich voneinander ab. Je nach Fragestellung der Studie komme man zu unterschiedlichen Ergebnissen, berichten Antonius Liedhegener und Anastas Odermatt. Sie haben am Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik der Universität Luzern die Datenbank entwickelt. Sie ist online zugänglich.


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Die Beratungsstelle «Adebar» gerät zwischen die kirchlichen Fronten. «Adebar» berät Frauen und Männer bei der Familienplanung, in Sachen Sexualität, Schwangerschaft und Partnerschaft im Kanton Graubünden. Finanziert wird die Beratungsstelle auch von der römisch-katholischen Landeskirche. Das passt dem Churer Bischof Vitus Huonder nicht. Denn «Adebar» unterstützt auch Frauen, die abtreiben. Der Bischof klagt nun vor dem Bundesgericht. Und was tut die Beratungsstelle? Wir fragen nach.

  • Glocken der Heimat der römisch-katholischen Kirche Rothenthurm SZ

Redaktion: Raphael Rauch