Eine Hütte im Garten als religiöse Pflicht?

Juden und Jüdinnen stellen einmal im Jahr eine Laubhütte im Garten auf. Also eine Hütte, bedeckt mit Blättern. Sie feiern Sukkot, eben das Laubhüttenfest. Dabei geht es um den Dank für die Ernte, aber auch um die Erfahrung von Schutzlosigkeit.
In dieser instabilen Laubhütte wollen Juden und Jüdinnen nämlich den Israeliten nachfühlen, die in der Wüste ganz auf den Schutz Gottes vertrauten. Aber wie das so ist bei einem Fest: Es wird auch gefeiert und genossen.


Weiteres Thema: Der Dalai Lama besucht die Schweiz. In Zürich tritt er in einer Kirche auf und ist an einem interreligiösen Gebet beteiligt. Das ist eine grosse Sache, was aber bleibt davon?

  • Glocken der Heimat: von der römisch-katholischen Kirche in Pfäffikon SZ

Redaktion: Antonia Moser