Engagement für Menschen als christliche Mission

Das 200-Jahr-Jubiläum der Basler Mission gibt Anlass zu fragen, wie berechtigt christliche Mission war und ist. Historiker anerkennen mittlerweile auch die grossen Leistungen der Missionare für Bildung, Gesundheit und Emanzipation in Afrika und Übersee. Aber wie sieht das heute aus?

Denn das Missionsverständnis hat sich grundlegend gewandelt. Aus «Heidenkindern» in Afrika und Asien, die bekehrt werden sollten, sind Mitglieder von selbstbewussten Partnerkirchen geworden. Die Missionen sind heute Hilfswerke, nicht mehr koloniale Organisationen. Der Basler Historiker Paul Jenkins definiert Mission folgendermassen: «Mission heisst: wissen zu wollen, was man nicht weiss.»

Im Weiteren:

  • Die Wiedergutmachungsinitiative für ehemalige Heim- und Verdingkinder beschäftigt auch die Kirchen. So reiste der Initiator diese Woche in den Vatikan auf Einladung des Papstes. Zudem will die evangelisch-reformierte Kirche die Osterkollekte dem Soforthilfefonds für Heim- und Verdingkinder zukommen lassen. Übernehmen die Kirchen genügend Verantwortung?
  • Glocken der Heimat der röm.-kath. Kirche in Goldau SZ

Redaktion: Antonia Moser