Es darf nicht unter uns bleiben!

Nicht schweigen! Das hat sich Klaus Mertes geschworen, als er vor sechs Jahren einen der grössten Missbrauchsfälle in der römisch-katholischen Kirche aufgedeckt hat. Er wollte dieses Verbrechen nicht innerkirchlich lösen, wie das zuvor schon so oft gemacht wurde. Er ging an die Öffentlichkeit.

Belohnt wurde der Jesuitenpater Klaus Mertes für sein Handeln nicht. Die Kirchenleitung bestrafte ihn sogar. Sie versetzte den mutigen Jesuitenpater: Vom renommierten Kolleg in Berlin wurde er in den provinziellen Schwarzwald verbannt. Bereut hat er seinen Gang an die Öffentlichkeit nie.


Im Weiteren:

  • Das Kloster Fahr ehrt Silja Walter
  • Glocken der Heimat der ev.-ref. Kirche in Gränichen AG

Redaktion: Kathrin Ueltschi