Interreligiöse «Grossfamilie»

Was anfänglich als Utopie abgetan wurde, wird jetzt Realität und ist europaweit einzigartig: Das «Haus der Religionen Dialog der Kulturen». Mitte Dezember ziehen in Bern fünf Glaubensgemeinschaften in ein «Mehrreligionenhaus» ein.

Aleviten, Buddhisten, Christen, Hindus und Muslime beziehen im Berner „Haus der Religionen je einen eigenen Sakralraum. Tür an Tür wollen sie künftig beten, meditieren, feiern. In der Mitte des Hauses ist Raum für Begegnung und für den interreligiösen Austausch. Leiterin des sogenannten „Dialogbereichs ist die Religonswissenschaftlerin Brigitta Rotach. Neben einem reichen Kulturangebot für die Öffentlichkeit, will sie auch Tabuthemen auf den Tisch bringen.

Im Weiteren:

Von der Herberge zum Take Away. Eine Ausstellung beschäftigt sich mit den Unterkünften der Pilger in Einsiedeln. Denn die vielen Besucher mussten alle irgendwo schlafen und essen.

Glocken der Heimat der röm.-kath. Kirche in Brislach BL

Redaktion: Antonia Moser