Kinderbibeln im Wandel der Zeit

Seit dem Spätmittelalater gibt es Kinder- und Schulbibeln. Sie prägten die Gottesbilder und Glaubensvorstellungen der jungen Lese-Generationen teils nachhaltiger als der biblische «Originaltext».

Viele Leser blieben bei «ihrer» Kinderbibel hängen und wollen die selbe auch für ihre Kinder. Deswegen werden gewisse Kinderbibeln aus dem 18. Jahrhundert bis heute aufgelegt, sie sind also richtige «Longseller».

Die Kinderbibelexpertin Christine Reents hat die Werke grundlegend erforscht. Beispielsweise ähneln sich die Bilder von katholischen, evangelischen und auch jüdischen Bibeln sehr, es gibt nur wenige Unterschiede. Die Texte sind aber verschieden.

 

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Die anglikanische Kirche hat es abgelehnt, Frauen in Zukunft zu Bischöfinnen zu weihen. Zum Priesteramt sind sie zwar zugelassen, in die Kirchenführung können sie nun aber nicht aufsteigen. Die Reform verhindert haben Traditionalisten an der Basis, die Kirchenführung hätte die Neuerung unterstützt. Stürzt das die Kirche von England in die Krise?