Ohne Fleisch, koscher und gerecht

Im Haus der Religionen in Bern kann man nicht nur ayurvedisch vegetarisch fein essen, sondern seit Neuestem auch koscher. Die Küche des Hauses durchlief diesbezüglich alle Prüfungen und gestaltete einiges um.

Nun erhält sie als erstes Berner Restaurant das begehrte Koscher-Zertifikat und kann somit auch orthodoxe jüdische Gäste empfangen. Das ist in der Bundesstadt Bern nicht nur für Einheimische attraktiv, sondern auch für jüdische Gäste von auswärts. Rabbiner Michael Kohn von der Jüdischen Gemeinde Bern freut sich über diesen nun auch kulinarischen Dialog der Religionen.

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Zum Fleischverzicht rufen aktuell auch die Kirchen auf. Nicht nur wegen der Fastenzeit, sondern weil weniger Fleischkonsum einen Beitrag zu Klimaschutz und Nahrungsgerechtigkeit leiste. Wenn wir eine gerechtere Welt wollen, sagen die kirchlichen Hilfswerke, müssen auch wir unseren eigenen Beitrag leisten. «Werde Teil des Wandels» lautet deshalb der Slogan der diesjährigen Fastenkampagne.

  • Glocken der Heimat: römisch-katholische Kirche La Collégiale in Romont FR

Redaktion: Judith Wipfler / Noëmi Gradwohl