Dein Schmerz ist auch mein Schmerz

Wenn Angehörige sich das Leben nehmen

Medium: DVD
Dauer: 50 Min.
Original: Schweizerdeutsch/Deutsch
Untertitel: Untertitel Deutsch, Untertitel für Hörbehinderte
Produktion: 2011
Bildformat: 16:9
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Dein Schmerz ist auch mein Schmerz

Einen nahen Angehörigen durch Suizid - vor allem unerwarteten Suizid - zu verlieren, ist etwas vom Schmerzlichsten und Verwirrendsten, was einem Menschen überhaupt passieren kann. Zur Trauer, zur Verzweiflung und zum plötzlichen Verlust der geliebten Person kommen Schuldgefühle, Scham und oftmals auch Wut. Viele Angehörige leiden jahrelang, und die Frage «warum» lässt sie nie los.

Die Dokumentarfilmerin Marianne Pletscher ist selbst Betroffene: sie hat vor über drei Jahren ihren Partner verloren. Nach zweieinhalb intensiven Trauerjahren beschloss sie, sich filmisch mit dem Thema zu beschäftigen. Sie wollte vor allem aufzeigen, was eine Selbsttötung für die Zurückbleibenden bedeutet und wie schwierig es für diese ist, sich aus dem Schock und dem Chaos, das sie erleben, wieder zu lösen. Es folgte eine intensive Recherchezeit, in der sie mit über 30 Betroffenen sprach.

Marianne Pletscher schildert in ihrem Film die eigene Auseinandersetzung mit der unerklärlichen Tat ihres Partners, ihre Begegnungen mit vier Frauen, die ihre Partner verloren haben, sowie einem Suizidforscher und Psychiater. Von jeder und jedem hat sie etwas gelernt, das ihr half, das traumatische Ereignis besser zu verarbeiten. Zwischen den Betroffenen entstand eine grosse Nähe, die im Film gut spürbar ist. Der Beitrag ist, gerade weil er eine so persönlich Machart hat, sehr intensiv und sehr berührend. Er zeigt neben traurigen Momenten auch auf, dass es trotz allem Schmerz gelingen kann, dem Leben wieder einen Sinn zu geben.