4 provokative Thesen zum Sportjahr 2016

Die «sportlounge» blickt auf ein spektakuläres Sportjahr 2016 voraus. Zusammen mit seinen Gästen Kathrin Lehmann, Gian Gilli und Fabian Unteregger diskutiert Lukas Studer vier zum Teil provokative Thesen.

Lukas Studer mit Gian Gilli, Kathrin Lehmann und Fabian Unteregger

Bildlegende: Diskutierten eifrig Lukas Studer mit Gian Gilli, Kathrin Lehmann und Fabian Unteregger (von links). SRF

Nach seinem Sturz bei der Vierschanzentournee vor einem Jahr war für Simon Ammann klar: Um weiter in der Weltspitze mitspringen zu können, muss er seine Landung umstellen. Seit dieser Saison landet er nicht mehr mit dem linken, sondern mit dem rechten Fuss vorne. Bis jetzt hat dies allerdings noch nicht wunschgemäss geklappt. Die erste These lautet deshalb:

Simon Ammann bringt den Telemark nicht mehr zustande und tritt Ende Saison zurück.

Video «These 1: Ammann tritt Ende Saison zurück» abspielen

Die Ammann-These

11 min, aus sportlounge vom 4.1.2016

Die Fifa hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Schlagzeilen über Korruptionsskandale, Verhaftungen und die Sperren von Joseph S. Blatter und Michel Platini beherrschten den Blätterwald. In diesem Jahr wird der Fussball-Weltverband einen neuen Präsidenten wählen. Unsere These lautet:

Scheich Salman Al Khalifa wird neuer Fifa-Präsident und verlegt als erste Amtshandlung den Fifa-Sitz von Zürich nach Bahrain.

Video «These 2: Fifa-Sitz wird nach Bahrain verlegt» abspielen

Die Fifa-These

10 min, aus sportlounge vom 4.1.2016

Ausgerechnet Albanien wurde der Schweiz für die EURO 2016 als einer der drei Gruppengegner zugelost. Es wird ein heisses Duell werden, schliesslich spielen etliche Doppelbürger in beiden Mannschaften. Die Albaner, die einige Super-League-Akteure stellen, werden gegen die Nati besonders motiviert sein. Wir haben deshalb folgende These aufgestellt:

Die Schweiz verliert gegen Albanien und scheidet nach der Gruppenphase aus.

Video «These 3: Schweiz unterliegt Albanien an der EM» abspielen

Die Nati-These

14 min, aus sportlounge vom 4.1.2016

Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro hat die Schweiz in den Tennis-Wettbewerben gleich mehrere heisse Eisen im Feuer. Insbesondere die Bekanntgabe der Mixed-Paarung Federer/Hingis hat hierzulande grosse Euphorie entfacht. Doch es gibt auch noch andere Gold-Kandidaten, wir behaupten deshalb:

Stan Wawrinka und Timea Bacsinszky schlagen Federer/Hingis und holen in Rio Olympiagold.

Video «These 4: Wawrinka/Bacsinszky schlagen Federer/Hingis» abspielen

Die Tennis-These

12 min, aus sportlounge vom 4.1.2016

Sendebezug: SRF zwei, sportlounge, 04.01.16, 22:20 Uhr.