«Der Fussball ist heute nicht wichtig»

Nach den Bomben-Anschlägen in Brüssel hat die belgische Fussball-Nationalmannschaft das Training im Stadion Roi Baudouin gestrichen. «Der Fussball ist heute nicht wichtig», schrieb der nationale Verband. Die Gedanken seien bei den Opfern.

Blick auf das Bürogebäude von Belgiens Fussballverband.

Bildlegende: Kein Training Der belgische Fussballverband sagte die Übungseinheit am Dienstag ab. Imago

Belgien trifft am 29. März im einem EM-Testspiel auf Portugal. Ob diese Partie stattfinden wird, liess der Fussballverband offen.

Radrennen findet statt

Auf der Kippe stand längere Zeit die Durchführung des Radrennes «Quer durch Flandern». Am Abend teilten die Organisatoren jedoch mit, dass der Anlass stattfinden wird. Damit wird der Schweizer Radprofi Stefan Küng sein Comeback geben. Der Thurgauer, der an Pfeifferschem Drüsenfieber litt, kehrt nach viermonatiger Wettkampfpause zurück.

Vielerorts gedachten Sportler den Opfern, so auch in Halbfinals der Schweizer Eishockey-Playoffs.

Bei den Anschlägen am Brüsseler Flughafen und in der Metro waren am Dienstagmorgen mindestens 31 Menschen getötet worden.