Sportler gedenken Opfer des Terror-Anschlags

Mit bewegenden Gesten haben französische Sportler am Wochenende der Opfer des Terroranschlags in ihrer Heimat gedacht. In der Ligue 1 gab es vor allen Spielen Schweigeminuten in den Stadien.

Sportler gedenken der Terror-Opfer

Tausende Fans hielten Transparente mit der Aufschrift «Je suis Charlie» in die Höhe. Der zweifache Schwimm-Olympiasieger Yannick Agnel spendete sein Preisgeld von einem Meeting im Pariser Vorort Courbevoie dem Satireblatt «Charlie Hebdo».

Bei seinem zweiten Platz beim Riesenslalom in Adelboden zählte Alexis Pinturault zu den französischen Skifahrern, die auf ihren Helmen «Je suis Charlie»-Botschaften trugen. Auf dem Podest hielt Pinturault bei der Siegerehrung ein Blatt mit den Worten «Je skie Charlie» in der Hand. «Es war mir wichtig, meine Solidarität zu zeigen», sagte er.

Auch in der Schweiz, Italien, Spanien, England und Kanada gab es Aktionen, in denen Sportler ihre Solidarität bekundeten. So wurde vor der NHL-Partie zwischen den Montreal Canadiens und den Pittsburgh Penguins die französische Nationalhymne gespielt.