Bühne frei für die 6 Schweizer CHL-Gegner

Von kriselnden Meistern, Star-Trainern und grossen Wiedersehen: Ein Blick auf die Schweizer 1/16-Finals der Champions Hockey League vom Dienstag.

Ein Spieler von Red Bull Salzburg betritt durch einen dunklen Tunnel das Spielfeld.

Bildlegende: Jetzt gilt's ernst Die Champions Hockey League geht in die entscheidende Phase. Getty Images

Berlin - Zug: Der Star-Trainer und ein Wiedersehen

Der eigentliche Star bei den Eisbären steht an der Bande: Uwe Krupp. Die NHL-Legende coacht seit rund 3 Jahren den deutschen Serienmeister. Von seinen Schützlingen kennt Verteidiger Micki DuPont die Schweiz bestens. Bevor der Kanadier 5 Saisons in Kloten absolvierte, spielte er von 2008-2010 gar zwei Spielzeiten für Zug. Im Dress der Eisbären kommt es zum grossen Wiedersehen.

Davos - Linköping: Die Powerplay-Experten und zwei Ex-Schweden

Mit 4 Siegen und dem Punktemaximum aus der Gruppenphase reist Linköping ins Bündnerland. Die Schweden überzeugten bislang auf ganzer Linie. Im Powerplay sind sie mit einer Ausbeute von 44% zudem das gefährlichste Team der ganzen CHL. Übrigens: Mit Daniel Rahimi und Joren van Pottelberghe haben bei Davos gleich zwei Spieler eine Vergangenheit beim Gegner aus Südschweden.

Video «Bern sichert sich Gruppensieg» abspielen

Bern besiegt Kosice in der Gruppenphase

3:23 min, vom 3.9.2016

Kosice - Freiburg: Slowakischer Kampfgeist und Schweizer Siege

In extremis hat sich Kosice für die CHL-Finalspiele qualifiziert: Nach 2 Heimniederlagen musste in Linz zwingend ein Sieg her. Die Slowaken lagen bei Spielhälfte 0:3 in Rückstand, kämpften sich aber mit 4 Toren in Folge zum Erfolg. Dank der besseren Tordifferenz zog man schliesslich in die Finalrunde ein – trotz zweier Niederlagen (3:6 und 1:3) gegen den SCB.

Lugano - Pilsen: Offensive pur und Löcher in der Abwehr

Die Saison verläuft für Pilsen bislang wenig erfreulich: In der Extraliga liegt die junge Truppe nach nur einem Sieg aus 8 Spielen auf dem drittletzten Platz. In der CHL überzeugten die Tschechen bislang nur in der Offensive: Mit 12 erzielten Toren gehören die Pilsner zu den produktivsten Teams. 10 Gegentreffer zeugen aber von einer löchrigen Abwehr.

Spieler von Red Bull Salzburg mit hängenden Köpfen.

Bildlegende: Hatten zuletzt nicht viel zu lachen Red Bull Salzburg Getty Images

Salzburg - Bern: Die kriselnden Meister und ein Befreiungsschlag

3 Niederlagen in den letzten 3 Meisterschaftsspielen mussten die Salzburger zuletzt einstecken. Mit Rang 4 dürften die österreichischen Meister damit genauso wenig zufrieden sein wie der SCB auf Platz 7. «Wir können gegen Bern nur als Team bestehen», sagt Ex-Bieler Raphael Herburger. Genauso wie der ehemalige Ambri-Verteidiger Zdenek Kutlak hofft der 27-Jährige nun auf einen Befreiungsschlag in der CHL.

Wolfsburg - ZSC: Die Extra-Motivation und eine Tormaschine

Am Sonntag feierten die Grizzlys gegen Berlin den 1. Heimerfolg der Saison. Nun soll das Unterfangen gegen die ZSC Lions wiederholt werden. Besonders motiviert dürfte Kris Foucault sein: Der Kanadier spielte letzte Saison einige Einsätze im Dress der Zürcher, schaffte aber nie ganz den Sprung aus dem Farmteam. Torgefahr geht bei Wolfsburg meist von Sebastian Furchner aus. Der 34-Jährige hat in den letzten 2 Spielen nicht weniger als 5 Tore erzielt.

Sendebezug: Radio SRF 4 News, Morgenbulletin, 4.10.2016, 08:17 Uhr