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Champions Hockey League Zug und Lugano verpassen die Achtelfinals

  • Zug verliert in der Champions Hockey League gegen München 1:6 und verpasst die Achtelfinals.
  • Auch Lugano scheidet nach einer 2:4-Pleite gegen die Eisbären Berlin in der Gruppenphase aus.
  • Das bereits ausgeschiedene Lausanne gewinnt auswärts gegen Adler Mannheim mit 3:1.

Zug - München 1:6

Für den Schweizer Meister Zug ist das Abenteuer Champions League vorzeitig zu Ende. Die Zentralschweizer unterlagen München im abschliessenden Gruppenspiel 1:6 und verpassten damit die Qualifikation für die Achtelfinals. Am Ursprung der Niederlage stand ein ungewohnt schwacher Leonardo Genoni.

Der sechsfache Meistergoalie war bei den ersten drei Gegentoren mitschuldig und musste nach einer halben Stunde Platz machen für Luca Hollenstein. Doch auch mit dem Ersatzgoalie vermochten die Zuger die Hypothek nicht mehr wettzumachen. Und weil sich die Gäste aus Deutschland offensiv deutlich kaltschnäuziger zeigten, resultierte am Ende gar eine Kanterniederlage.

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Aus Sport-Clip vom 13.10.2021.
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Lugano - Eisbären Berlin 2:4

Weil mit Skelleftea der direkte Konkurrent von Lugano um den 2. Platz keine Punkte holte, hatten die Tessiner das Weiterkommen in den eigenen Händen. Doch Lugano vermochte die gute Ausgangslage nicht auszunutzen. Das Team von Chris McSorley unterlag den Eisbären Berlin zuhause 2:4 und scheidet damit ebenfalls in der Gruppenphase aus.

Dank einem Doppelschlag durch Loïc Vedova und Bernd Wolf innert 82 Sekunden hatte Lugano kurz nach Spielhälfte zurück in die Partie gefunden und das Spiel zum 2:2 ausgeglichen. Auf den erneuten Führungstreffer (46.) des amtierenden deutschen Meisters fanden die «Bianconeri» aber keine Antwort mehr.

Adler Mannheim - Lausanne 1:3

Einen versöhnlichen Abschluss der Champions-League-Kampagne feierte Lausanne. Die Waadtländer, die schon vor dem abschliessenden Gruppenspiel ausgeschieden waren, fuhren auswärts gegen Adler Mannheim einen 3:1-Sieg ein. Jiri Sekac (18.), Tim Bozon (29.) und Benjamin Baumgartner (54.) bescherten dem Team von John Fust auch eine erfolgreiche Revanche. Vor einer Woche hatte Lausanne gegen den gleichen Gegner 2:5 verloren und damit die Achtelfinals vorzeitig verpasst.

SRF zwei, powerplay, 13.10.2021, 22:30 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Nager  (Manager)
    Ein einziger schön herausgespielter Treffer der Münchner beim 5:1. Sonst entweder reingewürgt oder von Genonis schlechtem Tag und der Zuger Glücklosigkeit im Abschluss (zwei Metalltreffer) profitiert. Im ersten Drittel hat der EVZ gezeigt, dass er mindestens ebenbürtig ist. Mit einem Genoni in Normalform sicherlich mehr als ebenbürtig. Aber so Spiele, die die wahren Kräfteverhältnisse nicht abbilden, gibt es im Eishockey immer wieder. Man erinnert sich ungern an das Spiel CH-D an der WM…
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Das ist dann wohl ein Armutszeugnis, soooo viel Geld investieren und scheitern.
    Aber diese CL ist kaum mehr sls eine Randnotiz wert und wohl sportlich total überbewertet.
    1. Antwort von Nunzio DiResta  (Nunzio)
      Wahrscheinlich ist dem so, dass der Einsatz in dieser CL mehr lästige Pflicht darstellt, denn eine finanziell interessante Unternehmung.
  • Kommentar von Daniel Altorfer  (geni)
    Die Schweizer Liga wird besser gemacht als sie wirklich ist. Vor allem gegen Deutsche Teams gehen die Schweizer meistens als Verlierer vom Eis. Sehr enttäuschend!
    1. Antwort von Alexander Gut  ()
      Ja echt schade..
      Aber immerhin haben wir ja noch 2 Teams die europäisch liefern und nicht nur in der Meisterschaft versuchen gut zu spielen :)
    2. Antwort von Michael Studer  (Mi_St)
      Ja, vielleicht. Aber viel schlechter, als sie gemacht wird, ist sie auch wieder nicht. Gestern war ein enttäuschender Abend für das Schweizer Hockey. Klar sagt er auch etwas über die Qualität aus. Aber die vielen Siege, die in der CL errungen wurden, ebenso. Daher: Die Kirche im Dorf lassen.
    3. Antwort von Reini Styger  (stygersson)
      Ausscheiden gegen deutsche Teams: Das gilt nicht für die ZSC LIONS, die gegen alle Meister aus der DEL stets ohne wenn und aber gewonnen haben (zuletzt Ingoldstadt, Wolfsburg, Berlin) und auch dieses Jahr in der mit Abstand stärksten Gruppe reüssierten. Selbst der versagende EVZ behielt bisher gegen München die Oberhand. Ferner mag ich mich nicht erinnern, wann Mannheim gegen eine Schweizer Mannschaft gewann.
    4. Antwort von Reini Styger  (stygersson)
      Die Behauptung stimmt nicht. Die Schweizer Liga ist besser als jene in Deutschland, wo 6 und mehr Ausländer pro Team spielen. Die ZSC LIONS haben in der CL noch nie gegen ein deutschen Meister bzw. Team verloren. Ingolstadt, Wolfsburg und Berlin wurden ohne wenn und aber geschlagen und meist noch sehr klar. Es ist bezeichnend, dass sich die ZSC LIONS jüngst in der mit Abstand stärksten Gruppe durchsetzten. Der enttäuschende EVZ verlor erstmals gegen München. Früher war das nicht so.
    5. Antwort von Marc Nager  (Manager)
      “Vor allem gegen Deutsche Teams gehen die Schweizer meistens als Verlierer vom Eis.” Genau das Gegenteil ist der Fall. Und die zwei Ligen kann man aufgrund verschiedener Ausländerkontingente auch kaum miteinander vergleichen. Von Eishockey hinten und vorne keine Ahnung, sorry. Aber einfach möglichst früh irgendwas schreiben, womöglich noch um möglichst viele Likes zu kriegen. Ziemlich traurig.
    6. Antwort von Daniel Altorfer  (geni)
      Herr Nager: Zug verlor beteits im letzten Jahr das Heimspiel gegen den gleichen Gegner. Und ja, der ZSC und Gotteron haben überzeugt. Doch wenn man den Anspruch erhebt eine der besten Ligen ausserhalb der NHL zu sein, dann genügt es definitife nicht, wenn sich 2 von 5 Teams für die Achtelfinals qualifizieren. Oder liege ich falsch?