Der HCD verabschiedet sich ehrenvoll

Der HC Davos ist erwartungsgemäss im Halbfinal der Champions Hockey League gescheitert. Der Schweizer Meister spielte nach der 0:5-Heimniederlage auswärts bei Frölunda 1:1.

Hatten einige unentwegte Optimisten nach dem 0:5 des HCD im Hinspiel noch mit der Final-Qualifikation geliebäugelt, wurden diese Hoffnungen von Frölunda bereits in der 4. Minute zerstört. Patrik Carlsson schob den Puck im Nachschuss zum 1:0 über die Linie.

In der Folge wurde die Partie zum Charaktertest für den Schweizer Meister. Und der HCD machte seine Sache gut. Er war den Schweden mehr als ebenbürtig und erspielte sich gute Chancen. Im Powerplay führte eine schöne Kombination über Perttu Lindgren und Enzo Corvi zum verdienten 1:1 durch Andres Ambühl (22.).

Genoni hervorragend

In der Folge schenkten sich die beiden Equipen nichts. Es kam gar zu einigen kleineren Gehässigkeiten. Der HCD kassierte deutlich mehr Strafen und musste sich vorab im letzten Drittel im «Penalty Killing» üben. Er tat dies erfolgreich. Überhaupt kämpften die Davoser durchs Band vorbildlich. Bestnoten verdiente sich Torhüter Leonardo Genoni, der glänzend spielte.

«Wir können mit hoch erhobenem Haupt die Champions League verlassen», resümierte HCD-Trainer Arno del Curto. Sein Team hatte nicht nur Frölunda Paroli geboten, sondern auch in den Runden zuvor überzeugt.

Kärpät Oulu wartet im Endspiel

Im Final der Champions Hockey League trifft Frölunda auf Kärpät Oulu. Im rein finnischen Vergleich reichte Kärpät Oulu gegen Lukko Rauma nach dem 3:2-Erfolg im Hinspiel ein 2:2 vor eigenem Anhang zum Weiterkommen.

Video «CHL: Kärpät Oulu reicht ein 2:2 gegen Lukko Rauma Zur Final-Quali» abspielen

Zusammenfassung Kärpät Oulu - Lukko Rauma

2:13 min, vom 19.1.2016

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.1.16, 20:00 Uhr

HCD ohne Brejcak

Unmittelbar vor dem Spiel in Göteborg sickerte durch, dass der HCD mutmasslich bis Ende Saison auf den slowakischen Nationalspieler Jan Brejcak verzichten muss. Der frühere KHL-Verteidiger musste sich gemäss einem engen Vertrauten einer Operation unterziehen. Mit einem raschen Comeback vor oder während den Playoffs ist kaum mehr zu rechnen.