Durchschlagender Erfolg für Schweizer Teams

Der SCB hat in seinem 4. CHL-Auftritt einen 3:0-Vorsprung verspielt. Dennoch behielten die Berner in einer nervenaufreibenden Partie gegen Tappara Tampere im Penaltyschiessen das bessere Ende für sich. Auch die ZSC Lions, Zug, Servette und Freiburg feierten Siege.

In der Gruppe E haben die Berner mit einem 4:3-Heimerfolg im Penaltyschiessen gegen Tappara Tampere den Kopf noch aus der Schlinge gezogen. Wie schon in der gesamten CHL-Kampagne wechselten sich in der 4. Partie Licht und Schatten in munterer Folge ab.

Zunächst hatte das Heimteam das Spiel unter Kontrolle und erarbeitete sich bis zur 49. Minute eine vermeintlich sichere 3:0-Führung. Byron Ritchie zeichnete sich als Doppel-Torschütze aus. Doch dann zeigten die Finnen eine beherzte Aufholjagd und stellten bis kurz vor Schluss innert 6 Minuten auf 3:3.

SCB: Pascal Berger als Retter

In der Zusatzschlaufe machten sich die Berner das Leben weiter schwer, vergaben aussichtsreiche Chancen und Geoff Kinrade obendrein einen Penalty. Erst im effektiven Penaltyschiessen sicherte Pascal Berger als 12. Schütze, der schon beim 3:0 erfolgreich gewesen war, seiner Mannschaft doch noch den Sieg. Trinec führt die Gruppe mit 9 Punkten an, die drei weiteren Teams liegen dahinter mit je 5 Punkten gleichauf.

ZSC: Doppelschlag zum Sieg

Auch die Zürcher haben bei ihrem 3:2-Auswärtssieg über Valerenga Oslo noch zittern müssen, weil sie sich nicht zuletzt mit Strafen selbst schwächten. Zwar waren die Lions überlegen und gingen bereits in der 9. Minute durch Robert Nilsson in Führung. Doch die vielen Unterzahlsituationen verunmöglichten einen gepflegten Spielrhythmus. So traf Daniel Soervik im 2. Drittel zum Ausgleich, das Spiel drohte zu kippen.

Die Chancen fürs Weiterkommen stehen bei den ZSC Lions nach wie vor gut.

Bildlegende: Jubel in Oslo Die Chancen fürs Weiterkommen stehen bei den ZSC Lions nach wie vor gut. EQ Images

Erst der Doppelschlag durch Severin Blindenbacher (47.) und Luca Cunti (49.) vermochte die Lions zurück auf die Siegesstrasse zu bringen. Mehr als der Anschlusstreffer – nach einer weiteren Strafe gegen den ZSC – durch Filip Gunnarson (51.) lag für die Norweger aber nicht mehr drin. Vor den letzten beiden Gruppenspielen liegen die Lions mit 8 Punkten auf Rang 2 der Gruppe B, 3 Punkte hinter den ungeschlagenen Vienna Capitals.

Genf: Wieder auf Kurs

Servette konnte im 4. CHL-Spiel den 3. Sieg feiern und besitzt nun wieder die besten Aussichten auf den Gruppensieg. Gegen die noch punktelosen Franzosen von Briançon liessen die Romands mit 7:2 nichts anbrennen. Einen 0:1-Rückstand nach dem 1. Drittel korrigierten sie mit einem Energieanfall zu Beginn des 2. Abschnitts. Kevin Romy und Tommy Pyatt erhöhten danach zwischen der 35. und 37. Minute auf 4:1.

Zug: Am Schluss gezittert

Die Zentralschweizer haben in der Gruppe H vor eigenem Publikum die Tabellenführung übernommen. Das zweite Duell mit Vitkovice Ostrava war umkämpfter als noch das Hinspiel, das Zug mit 5:2 dominiert hatte. Bei der Reprise setzte sich das Team von Neo-Cheftrainer Harold Kreis mit 3:2 durch. Michael Vandas schaffte in der 57. Minute den Anschlusstreffer, Zug rettete den Sieg aber über die Zeit.

Freiburg: Im Penaltyschiessen erfolgreich

Der Sprung an die Spitze der Gruppe D ist auch Gottéron geglückt. Die Freiburger erzielten gegen den tschechischen Vertreter Zlin einen 3:2-Sieg nach Penaltys, zweimal konnten sie einen Rückstand wettgemacht. Greg Mauldin und Marc-Antoine Pouliot waren im Shootout erfolgreich, die beiden zeichneten sich zuvor auch in der regulären Spielzeit als Torschützen aus.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 06.09.14 19:00 Uhr

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