Zum Inhalt springen

Champions Hockey League Schweizer Teams ziehen schwarzen Abend ein

Der EV Zug und Genf-Servette bleiben nach Heimniederlagen in der Champions Hockey League in Rücklage. Gottéron ist nach dem 2:4 in Lulea sogar vorzeitig in der Gruppenphase gescheitert.

Andreas Englund fährt Dominic Lammer über den Haufen.
Legende: Der EV Zug musste unten durch Dominic Lammer wird von Andreas Englund überfahren. EQ Images

Mit viel Moral und Leidenschaft konnte der EVZ die Höchststrafe dann doch noch verhindern. Nach dem Fehlstart in die europäische Kampagne (0:7 gegen Tampere) lagen die Zentralschweizer in der 48. Minute gegen Djurgarden Stockholm mit 0:3 zurück.

Mit einem Doppelschlag innert 48 Sekunden brachten Pierre-Marc Bouchard und Reto Suri ihre Farben immerhin auf 2:3 heran. Danach erstickte Zugs Aufholjagd im Keim. Die Schweden entführten folglich alle 3 Punkte aus der Bossard-Arena. Das Team von Trainer Harold Kreis weist nach der Hälfte seines Pensums bereits 5 Zähler Rückstand auf den 2. Rang auf, der zum Einzug in die Gruppenphase berechtigt.

Legende: Video «Unvermögen und Pech bei Servette» abspielen. Laufzeit 2:20 Minuten.
Aus sportaktuell vom 29.08.2015.

Servette lässt viele Chancen aus

Ganz so weit zurückgebunden wurde Genf-Servette in der Gruppe M noch nicht. Allerdings verbleiben die Romands mit 2 Punkten auf dem letzten Rang.

Bei der 0:3-Heimniederlage gegen den norwegischen Vertreter Storhamar Hamar liessen die Genfer in der Startphase 3 Powerplay-Chancen ungenutzt. Im Gegenzug gerieten sie in der 14. Minute mit 0:1 ins Hintertreffen. In der 26. und 56. Minute konnten die Gäste erhöhen. Die mangelnde Effizienz war bis zum Schluss das Problem der lange Zeit dominant aufspielenden Schützlinge von Chris McSorley.

Freiburg mit Problemen auf der Goalie-Position

Die Freiburger verloren bei Titelhalter Lulea Hockey mit 2:4 auch ihr drittes Europacupspiel in der Gruppe K. Schon nach dreieinhalb Minuten und einer Tor-Doublette innerhalb von 49 Sekunden führte Lulea 2:0. Die Schweden benötigten bloss fünf Torschüsse für die ersten drei Goals.

Fribourg-Gottéron mit Goalie Benjamin Conz scheiden aus der Champions Hockey League aus.
Legende: Enttäuschung Fribourg-Gottéron mit Goalie Benjamin Conz scheiden aus der Champions Hockey League aus. Keystone

Benjamin Conz (4 Paraden!) wurde nach 22 Minuten beim Stand von 2:4 ausgewechselt; sein Ersatz Reto Lory (25 Paraden) kassierte kein weiteres Gegentor mehr. Die Freiburger Tore erzielten Marc-Antoine Pouliot (zum 1:2) und Ryan Gardner (zum 2:3). Für Lulea skorte Jacob Micflikier (ex-Biel und -Lugano) nebst einem Assist noch in Unterzahl das 3:1.

5 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von E.Wagner, Zug
    Ich frage mich nur, warum muss ein Champions Hockey League an Anfang einer Saison gemacht werden? Wenn doch jeder Klub neue Spieler verpflichtet, ausgewechselt hat und die Mannschaften zum Teil erneuert und noch nicht eingespielt sind. Das alles gleicht doch nur einem Messen mit anderen Klubs auf internationaler Ebene. Beim Fussball doch eher am Ende oder laufende Saison, oder liege ich da falsch?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von M.Rohrbach, Züruch
      Ja, da liegen Sie wirklich etwas falsch. Die Gruppenphase beginnt zwar erst nachdem das Transferfenster zu ist, die Qualifikation läuft schon länger. Es ist nicht wirklich ein grosser unterschied. Weiter wäre es vermessen zu glauben dass die Spieler während der Saison noch locker die Gruppenphase meistern. Auch Sportler brauchen mal einen Spielfreuen Tag. Man spielt alle 2 Tage hockey. Fussball höchstens 2 mal in der Woche
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Daniel Schiebler, Aarau
    Und da sagen viele: Die Schweizer Hockey Liga, sei nach der NHL, KHL, die 3beste. Ich nenne sie Grümpel Liga, genau wie bei der Superleague.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von S. Nogler, Brighton & Hove
      Die beiden Finalisten der letzten Saison haben sich bereits vorzeitig fürs weiterkommen qualifiziert. Somit keine Grümpelliga! Die Frage lautet eigentlich vielmehr, was ein Playout-Team (Fribourg) in der CHL zu suchen hat.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von E.Wagner, Zug
    Schade so ist eben Sport, es gehört auch ein bisschen Glück dazu
    Ablehnen den Kommentar ablehnen