Geldstrafe für russischen Verband nach unrühmlichem Abgang

Im Anschluss an den verlorenen WM-Final im Mai gegen Kanada zeigten sich die russischen Spieler als schlechte Verlierer. Dies hat nun Konsequenzen für den Verband.

Russische Nationalspieler nach dem verlorenenen WM-Final.

Bildlegende: Schlechte Verlierer Die russischen Nationalspieler erwiesen den Siegern aus Kanada nicht die nötige Ehre. Imago

Gleich mit 1:6 ging die «Sbornaja» im WM-Final von Prag gegen Olympiasieger Kanada unter. Eine Niederlage, die die russischen Profis so sehr zu schmerzen schien, dass sie sich zu einer groben Unsportlichkeit hinreissen liessen.

Noch vor dem Abspielen der kanadischen Nationalhymne verliessen sie das Eis und verschwanden in die Stadion-Katakomben. Ein entrüsteter IIHF-Präsident René Fasel kündigte bereits damals Konsequenzen an.

Gut 3 Monate später sind diese nun Tatsache. Der Weltverband belegt den russischen Verband mit einer Geldbusse von 80'000 Schweizer Franken. «Kein anderes Team hat jemals zuvor das Eis vor dem Ende der Siegerehrung verlassen», hiess es in der IIHF-Erklärung.

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Der unrühmliche Abgang der russischen Stars

4:50 min, vom 19.5.2015