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Eishockey allgemein Keine NHL-Spieler aus den USA an der WM?

Die US-Nationalmannschaft muss an der WM in Deutschland und Frankreich möglicherweise auf NHL-Spieler verzichten. Die Stars erwägen, aus Solidarität mit der Frauen-Nati den Titelkämpfen fernzubleiben.

Die US-Spielerinnen jubeln an der letzten WM über den Titel.
Legende: Streik? Die US-Spielerinnen jubeln an der letzten WM über den Titel. Imago

Die US-Frauen-Nationalmannschaft hat einen Streik für die anstehende Heim-WM in Plymouth bei Detroit angekündigt. Die Spielerinnen wollen so Druck auf den Verband ausüben, der sie in ihren Augen als Sportler 3. Klasse behandelt.

Geld erhalten die US-Spielerinnen nur während 6 Monaten vor Olympischen Spielen – und zwar genau 1000 Dollar im Monat. Eine Übereinkunft ist nicht in Sicht.

Nun könnte es prominente Unterstützung geben. Sollte sich bei den Frauen keine Lösung finden, heisst es in Nordamerika, wollen auch die männlichen NHL-Spieler ihre WM sausen lassen.

Zwar werden die besten NHL-Teams während der Männer-WM noch um den Stanley Cup kämpfen. Das US-Team rekrutiert sich zur Hauptsache aus Spielern der ausgeschiedenen Teams. 2016 kamen immerhin 16 von 24 WM-Teilnehmer aus der NHL.

Ob der Verband einknickt? Die nächsten Wochen werden es zeigen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Anreiner (Hans.Anreiner)
    Klar ist das eine andere Welt. Vergesst aber nie, dass die Frauen genauso intensiv trainieren, spielen und Engagement zeigen wie die Männer. Darum, ob Interesse oder nicht, ist es nur fair, eine gerechte Entlöhnung zu postulieren. Es obliegt wohl der Männerseite, dass ein Ausgleich stattfindet, denn das Interesse ist natürlich ungleich hoch. Wenn wir fair sind, sollten wir sagen, dass bei gleichem Engagement, auch dem Aufwand entsprechende Löhne bezahlt werden. Egal wie das TV-Interesse ist.
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  • Kommentar von Hans Muster (Hans Muster)
    Ich finde nicht dass sie annähend gleich viel verdienen sollten. Zu wenig interesse für Frauen Eishockey allgemein. Aber wenn sie ihre Berufliche Karriere danach ausrichten, sollten sie davon leben können (min. 3000 im Monat) Wenn ich mir aber überlege, dass ein Paul Pogba im Fussball 325'000 pro WOCHE verdient...naja. Frust kann ich definitiv verstehen
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  • Kommentar von Steve Rasmussen (rast)
    Sorry, aber verglichen mit den Männern sind sie nun mal Sportler 3. Klasse.
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    1. Antwort von Hans Anreiner (Hans.Anreiner)
      Das ist Blödsinn und das wissen alle die dafür gepostet haben auch. Jeder der Sportler ist, weiss ganz genau, dass man Frauen und Männer im gleichen körperlichen Sport niemals vergleichen soll und kann. Es zählt vielmehr die Professionalität, Engagment und die eloquente Bewertung der sportlichen Leistung die dahinter steht. Also seid fair und betrachtet Apfel und Birne nicht als Gleich!!!!!
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