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Biel-Verteidiger Beat Forster Mit «spezieller Motivation» gegen die alten Kollegen

Dank dem 3:1 in Davos hat Biel in der Serie wieder alle Trümpfe in der Hand. Auch dank dem Ex-Davoser Beat Forster.

Beat Forster sitzt auf der Spielerbank.
Legende: Hat klare Ziele Beat Forster. Freshfocus

Sein Treffer bedeutete am Dienstag in Davos die Entscheidung. 18 Sekunden vor Schluss traf Beat Forster zum 3:1 ins leere Davoser Tor und sicherte seinen Bielern den 1:1-Ausgleich in der Serie. Am Donnerstag haben die Seeländer damit zuhause die Möglichkeit, erstmals vorzulegen.

Für den Verteidiger-Routinier war es ein spezieller Treffer. Insgesamt 14 Jahre spielte der heute 35-Jährige für die Bündner. Letzte Saison konnte sich Forster mit dem HCD, der ihm nur noch einen Einjahresvertrag anbot, nicht mehr einigen. Sein Abgang habe einen «faden Beigeschmack» hinterlassen, erklärte er gegenüber dem Blick und fügte an: «Arno Del Curto und ich werden wohl keine Freunde mehr.»

Legende: Video Biel kann beim HC Davos zurückschlagen abspielen. Laufzeit 3:48 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 13.03.2018.

Wichtiger Bestandteil der Bieler Erfolgssaison

Das Zerwürfnis mit dem HCD wurde zum Glück des EHC Biel. Mit seiner Erfahrung, seiner physischen Präsenz, aber auch mit seinen Toren und Assists (25 Skorerpunkte) hatte er entscheidenden Anteil an den starken Leistungen der Bieler und Platz 3 in der Qualifikation.

Dass es im Viertelfinal ausgerechnet gegen Davos geht, hat für Forster keine tiefere Bedeutung. «Ich muss dort oben niemandem etwas beweisen», erklärte er vor dem Playoff-Start gegenüber der Nordwestschweizer Zeitung. Dennoch gibt er im Blick zu: «Es ist eine spezielle Motivation.»

Es braucht im tiefsten Herzen überzeugte Spieler, um den nächsten Schritt tätigen zu können.
Autor: Beat Forsterim Tagesanzeiger

Geht es nach Forster, ist der HCD nur eine Etappe auf dem Weg zum ganz grossen Erfolg. Schon bei seiner Ankunft in Biel im letzten Sommer sprach er vom Meistertitel, worauf selbst im Seeland viele den Kopf schüttelten. «Der Titel war immer mein Ziel. Und es braucht im tiefsten Herzen überzeugte Spieler, um den nächsten Schritt tätigen zu können», so Forster vor dem Saisonbeginn im Tagesanzeiger.

Dass ihm auf dem Weg zu diesem Ziel eine besondere Rolle zukommt, gefällt Forster, wie er im Bündner Tagblatt zu Protokoll ab: «Ich versuche, jeden Tag vorzuleben, was es braucht, um Erfolg zu haben. Gerade in den Playoffs sind die Routiniers im Team gefragt.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 13.03.18, 20:10 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Reini Styger (stygersson)
    "Mit spezieller Motivation gegen die alten Kollegen", das trifft auf Beat Forster vollumfänglich zu. Gegen die ZSC Lions setzt er zuerst Baltisberger mit Crosscheck und dann noch viel schlimmer Nilsson mit Bandencheck ausser Gefecht! Forster kennt die Grenzen leider nicht und ist schon fast ein Krimineller. Der SHV behauptet dann noch, Nilsson sei bei erlittenen Hirnerschütterung mindesten teilweise selber schuld. Die Übeltäter waren Forster und der SHV. Beide gehören lange Zeit gesperrt!
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    1. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      So ein Schwachsinn! Ich bin zwar Z-Fan, aber so ein Mist kann ich hier nicht stehen lassen. Klar ist Forster, in der beschriebenen Szene, über die Grenze hinaus gegangen. Crosscheck gegen Baltisberger geht klar, beim Bandencheck hat sich Nilsson einfach falsch verhalten. Forster ist sicher kein krimineller, sondern ein hart spielender Verteidiger. Er tut, was er tun muss und darin ist er der Beste auf Schweizer Eis.
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  • Kommentar von F M (enChue3)
    Bieler zeiged, dass ier ned us zuefall 3. I de Quali gsi sind!! Hopp Biel ier schaffed das
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  • Kommentar von Franz Huber (Chreis 9)
    Hopp HCD, jetzt erst Recht.
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