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National League Der ZSC ringt Genf nach Verlängerung nieder

Die ZSC Lions haben mit viel Mühe Genf-Servette mit 3:2 n.V. besiegt. Die Partie stand vor allem im Zeichen von viel Kampf.

Legende: Video ZSC Lions schlagen Genf in der Overtime abspielen. Laufzeit 4:53 Minuten.
Aus sportaktuell vom 27.11.2017.
  • Wende: Nach 1:2-Rückstand dreht der ZSC das Nachtragsspiel des 19. Spieltags und setzt sich mit 3:2 n.V. durch.
  • Matchwinner: Das entscheidende Tor gelingt Chris Baltisberger.
  • Entertainment: Kevin Klein lässt Jeremy Wick im Faustkampf keine Chance und sorgt für etwas NHL-Flair.

Irgendwie ahnte man es, als die 60 Minuten mit einem 2:2 geendet hatten: Das Momentum schien auf Zürcher Seite gekippt. Und tatsächlich: Eine Überzahlsituation – Servettes Romain Loeffel hatte wegen Beinstellens auf der Strafbank Platz nehmen müssen – konnte Chris Baltisberger (63.) zum Siegtreffer für das zweitbeste Powerplay-Team der Liga nutzen.

Genf ebenbürtig – Künzles Energieanfall

Dabei hätten sich die Gastgeber nicht beschweren dürfen, wäre es gar nicht erst in die Overtime gegangen: Bis 4 Minuten vor Spielende führte Genf 2:1 und schien die Partie im Griff zu haben. Auf Roman Wicks frühen Führungstreffer (7.) fanden Henrik Tömmernes (21.) und Nick Spaling (48.) in einer von Kampf bestimmten Partie die passende Antwort. Beide Genfer Treffer leitete Stéphane Da Costa mit sehenswerten Zuspielen ein.

Die Gäste verpassten es aber, eine deutlichere Führung herauszuholen:

  • Noch vor der 2. Sirene traf Daniel Vukovic nur die Latte (wiederum auf Pass Da Costas).
  • Zu Beginn des Schlussdrittels konnten die «Adler» eine längere Überzahl nicht nutzen. Der ZSC-Kanadier Kevin Klein tobte nach einem versteckten Foul Jeremy Wicks wie ein Berserker und handelte sich eine Spieldauerdisziplinarstrafe ein.
Legende: Video «Nicht mit mir!» Klein vermöbelt Wick abspielen. Laufzeit 1:10 Minuten.
Vom 27.11.2017.

So war der Ausgleich für die Zürcher stets in Reichweite. Und tatsächlich verwertete Mike Künzle einen langen Pass von Mathias Seger zum Ausgleich. Der Stürmer liess dabei die komplette Servette-Defensive alt aussehen.

Sendebezug: Radio SRF 3, laufende Liveschaltungen, 25.11.2017, 19:45 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Steiner (Tom Stone)
    Wick fiel immer wieder negativ auf. Die Reaktion von Klein ist aber idiotisch. Er fehlt nun mindestens ein weiteres Spiel. Zudem ging dem Rempler von Wick ein klarer Bandencheck in der Ecke voraus. Also quasi die Rache auf die Rache auf die Tat (von Klein).
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  • Kommentar von Reini Styger (stygersson)
    Der Boxkampf war schon fast das Eintrittsgeld wert. Hoffentlich hat der Genfer Wick und Sorley-Schüler ein paar blaue Flecken als Souvenir mitgenommen. Völlig indisponierte Referees sahen seine versteckten Fouls nicht. Klein hingegen fehlt nun auch noch gegen den EV Zug, Schiedsrichter sei Dank. Schon die erste Strafe gegen Pettersson war absolut deplatziert. Für das Ausweichen des Keepers kriegte er 2 Minuten. Wo steht das im Regelbuch?
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    1. Antwort von Bruno Würmli (Vermicello)
      Hallo Reini, so kann ich das nicht stehen lassen. Der Torwart sieht Peterson nicht kommen und der checkt ihn im Torraum. Wenn es Flühler oder Schlegel passiert wäre, was dann? Zum Hockey spielen braucht es immer zwei Mannschaften. Wieso muss man immer alle anderen diskreditieren? Einen schönen Abend allerseits
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  • Kommentar von John Johnson (Kelten)
    Da hat Wick mit seinem versteckten Foul an Klein aber zünftig die "Vermöbelungs-Quittung" erhalten :-)
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    1. Antwort von Simon Ask (puabinwilare)
      Ja, mit dem Klein würde ich mich auch nicht anlegen. ;) Immer noch legendär, als bei Klein in den Playoffs mit den NY Rangers während dem Spiel, wegen eines zu Hohen Stocks des Gegners, das halbe Ohr eingerissen ist. Nachdem man ihm das betroffene Ohr notbeholfen verarztet hat, kam er zurück aufs Eis und Schoss das Sieg bringende Tor in der Overtime. Ein spektakulärer Spieler, passt hervorragend in die Reihen des Z!
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