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Die Playoff-Final-Presseschau Wie aus Plüschlöwen der neue Meister wurde

Die Schweizer Medien würdigen nach dem 9. Titel der ZSC Lions die wundersame Wandlung des neuen Meisters.

Die ZSC Lions entpuppten sich in den Playoffs nicht als Plüschlöwen.
Legende: Löwen! Die ZSC Lions entpuppten sich in den Playoffs nicht als Plüschlöwen. Keystone

Von Rang 7 zum Meistertitel – wer am Ende der Qualifikation auf einen Playoff-Run der ZSC Lions tippte, musste schon viel Mut beweisen.

«Das Team hatte sich ein Schönwetter-Image eingehandelt, die Konkurrenz freute sich über die Zürcher Plüschlöwen, denen man nur auf die Pfoten klopfen musste, und schon wussten sie nicht mehr weiter», schreibt die Neue Zürcher Zeitung rückblickend auf den ersten Saisonteil der ZSC Lions.

Die Konkurrenz freute sich über die Zürcher Plüschlöwen, denen man nur auf die Pfoten klopfen musste.
Autor: NZZ

Der Trainerwechsel vom unverstandenen Schweden Hans Wallson zum kernigen Hans Kossmann habe sich ausbezahlt, so die NZZ weiter. «Er gab den Jungen Vertrauen und verteilte die Verantwortung auf alle vier Linien, was entscheidend war», so das Erfolgsrezept gemäss dem Traditionsblatt.

Kossmann und das Feuer im Team

Auch der Tages-Anzeiger sieht in Kossmann den entscheidenden Mann: «Die entscheidende Frage war, ob es Nothelfer Hans Kossmann gelingen würde, das Feuer im Team zu entfachen und den Spielern das nötige Vertrauen zu vermitteln». Eine Frage, die nun ruhig mit Ja beantwortet werden darf.

Kossmanns Nachfolger Serge Aubin werde keine einfache Aufgabe haben, denn «im nächsten Winter werden die Löwen die Gejagten sein». Aubins Herausforderung werde es sein, «dass die Löwen erfolgshungrig bleiben.»

Die entscheidende Frage war, ob es Nothelfer Hans Kossmann gelingen würde, das Feuer im Team zu entfachen und den Spielern das nötige Vertrauen zu vermitteln.
Autor: Tages-Anzeiger

Nicht die Verletzten sind entscheidend

Als «Könige der Finalissima» bezeichnet der Blick die ZSC Lions, die nach 2001 in Lugano und 2012 in Bern zum dritten Mal auswärts ein Game 7 gewannen. Wichtig sei gewesen, wie gut die Lions auf den Ausfall von Robert Nilsson reagieren konnten. «Die Lions haben bewiesen, dass es nicht die Verletzten sind, die über Sieg oder Niederlage entscheiden, sondern dass es entscheidend ist, wie man mit Ausfällen umgeht», so das Boulevard-Blatt.

«Hart und grausam»

Von einem «harten und grausamen» Ende spricht die Tessiner Zeitung La Regione, die das Ende des Spiels mit einer Partie am Flipperkasten vergleicht. Es gebe keinen Zweifel, dass die Männer von Greg Ireland ein solches Saisonende nicht verdient hätten.

Legende: Video Die Emotionen des neuen Meisters abspielen. Laufzeit 1:49 Minuten.
Aus sportlive vom 27.04.2018.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 27.04.2018, 20:00 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Heinz Hugentobler (hevrins)
    Gratulation dem ZSC. Die glücklichere Mannschaft hat gewonnen, nicht unverdient. Es hätte aber auch Lugano sein können. Nun, die Meisterschaftssaison 2017/18 ist vorbei, Geschichte. Am Zürichsee darf man jubeln, ZSC Meister und die Lakers sind wieder oben. Man darf nun gespannt sein, wie es 2018/19 läuft. Wenn man die Prognosen 2017/18 mit dem Endresultat vergleicht, da wurde gewaltig daneben getippt. SCB Meister, HC AP relegiert. Es kam anders und das ist das Schöne am Sport!
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  • Kommentar von Rolf Epprecht (Rolf Epprecht)
    @Unsportlich und Respektlos......., dass sich einige „Neider“ und „Anti-Zürcher“ den grossen Verdienst von „Matthias Seger“ nicht würdigen können! Wie kann man hier auf den Button „Ablehnen“ drücken? Einfach nur „Unsportlich und Respektlos!!!“ Was sind das nur für „Sportbanausen“? Solche Typen sollen sich zukünftig beim „Nebelspalter“ melden, denn da nimmt man sie mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht ernst! Traurig, aber leider Realität...!!!
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  • Kommentar von Rolf Epprecht (Rolf Epprecht)
    Gigantisch ZSC - Congratulation !!! Eine Super-Leistung! Aber leider verlässt der Vollblutsportler „Segi“ die grosse Hockey-Bühne für immer. „Segi“ ist und bleibt beim ZSC das sportliche Vorbild! Was dieser Mensch in all den Jahren dem ZSC und der CH-Nati und allen Fan‘s gegeben hat, ist einfach nur „EINMALIG!“ Ich wünsche mir, dass Matthias in irgendeiner Funktion beim ZSC bleiben kann. Ich drücke ihm ganz fest beide Daumen. DANKE „Segi“ für ALLES - kein ZSCler wird Dich je vergessen...!!!
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