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Lakers gewinnen «Belle» 2:1 Nach 56 Jahren: Kloten steigt ab

Legende: Video Zusammenfassung Kloten - Lakers abspielen. Laufzeit 06:01 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 26.04.2018.
  • Nach 56 Jahren in der höchsten Spielklasse muss Kloten den Gang in die Swiss League antreten.
  • Die Rapperswil-Jona Lakers steigen nach 3 Jahren in der zweithöchsten Spielklasse wieder auf.
  • Jan Mosimann erzielt den Siegtreffer in der 78. Minute.

Knapper geht es nicht: Nachdem nach 60 Minuten im 7. Spiel der Ligaqualifikation noch immer keine Entscheidung gefallen war, ging es in die Verlängerung.

Und dort standen die Zürcher Unterländer dem Siegtreffer zuerst näher: Dominik Egli riss die Hände bereits zum Jubeln in die Luft, doch sein abgelenkter Puck landete nur am Pfosten.

Mosimann schiesst Lakers ins Glück

Danach startete Rapperswil zu einer letzten Offensive, welche schliesslich im Siegtreffer gipfelte. Jan Mosimann traf nach toller Vorarbeit von Michael Hügli zum 2:1 und sorgte dafür, dass die Swiss Arena bis auf die Gästefans in kollektiver Trauer versank.

Legende: Video Overtime-Drama: Kloten mit Pfostenschuss – Lakers mit Siegtor abspielen. Laufzeit 00:27 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 26.04.2018.

So waren zuvor die Tore in der regulären Spielzeit gefallen:

  • 12. Minute: Lars Frei trifft im 2. Anlauf nach einem Abpraller bei Luca Boltshauser zur Führung der Gäste.
  • 50. Minute: Mit einem Energieanfall erzwingt Tomi Sallinen den Ausgleich. Er behauptet die Scheibe in der Zone der Lakers und erwischt Keeper Melvin Nyffeler zwischen den Schonern.

Kloten und die vergebenen Chancen

Kloten muss sich an der eigenen Nase nehmen. Nach schwachen Auftritten in der Meisterschaft, in der Abstiegsrunde und im Playoutfinal hätte sich den Zürchern am Ende doch noch die Gelegenheit geboten, die Saison mit dem Klassenerhalt versöhnlich zu gestalten.

Mit dem Sieg in der 5. Partie der Liga-Qualifikation hatten sich die Klotener 2 Matchpucks erspielt, konnten aber keinen davon nutzen. Auch der zweite Trainerwechsel nach dem Playout-Final von Kevin Schläpfer zu Andre Rötheli verfehlte die gewünschte Wirkung.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.04.2018, 20:00 Uhr.

39 Kommentare

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  • Kommentar von Roth Harry (Roth Harry)
    Sooo unglaublich ein Traditionsclub wie Kloten mit seinen Nachwustalenten muss einer Gurkenmannschaft wie Rapperswil weichen...es kommt wie im Fussball nur noch die Kohlen zählen..schade!
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    1. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Beim EHC hat man alles falsch gemacht. Was nun folgt ist Spielerexodus, Spiele in einer leeren Halle, magere Jahre in der Swiss League und am Schluss die Pleite. Und wer ist Schuld? Alle die meinen mit Tradition könne man sich etwas kaufen, alle die überheblich auf ehrlich arbeitende Vereine wie Rappi blicken und alle die immer noch vom Eisballett träumen und nicht begriffen haben, dass Hockey Arbeit, Schweiss, Blut und Tränen bedeutet. Tschüss EHC, auf Nimmerwiedersehen. Willkommen Rappi!
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  • Kommentar von Klaus Kreuter (PALLEKALLE)
    Nun ist es geschehen. Ich beobachte seit sehr langer Zeit die Eishockey-Szene. Nun die Schuld bei dem Mann abzuladen der kam als Andere verschwanden ist extrem unfair. KLOTEN wird sich regenerieren und man wird in 2 Jahren stärker zurück sein.
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  • Kommentar von Rolf Epprecht (Rolf Epprecht)
    @Leuenberger Fusions-Illusionen..??? Nein, das wird in den nächsten Jahren NIE passieren! Das sind 2 versch. Club-und Fan-Kulturen! GCZ der „Nobelclub“ der FCZ der „Arbeiterclub“! Wie soll das funktionieren! Spannend wird es erst, wenn irgendwann die Donatoren infolge sportlichem Misserfogen bei GCZ aussteigen! Das wäre dann die Chance für den FCZ! Abwarten und Tee trinken! Es kann ja noch auf beiden Seiten sehr, sehr viel passieren!
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    1. Antwort von Daniel Hüppin (Daniel Hüppin)
      Ich würde behaupten, dass es genauso spannend wird, wenn einmal Ancillo Caneppa und seine Frau beim FCZ aussteigen. Bin dann gespannt, wie es beim FCZ weitergeht. Schliesslich ist auch der FCZ nicht permanent wirklich erfolgreich. Und dann kommt noch die Hooligan-Plage dazu (gibt es natürlich auch bei GC). Da könnten Herr und Frau Caneppa schon mal genug bekommen. Und ausserdem leben sie ja auch nicht ewig.
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