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Nach heiklen Entscheidungen Biel schafft das knappe Break

  • Der EHC Biel gewinnt auswärts bei Lugano knapp mit 2:1 und schafft das Break.
  • Ein fieser Check, eine peinliche Schwalbe und ein verschuldeter Treffer zieren die Match-Bilanz von Luganos Grégory Hofmann.
  • Im anderen Halbfinal ringt der SC Bern die ZSC Lions in der Verlängerung nieder.

Es war definitiv nicht der Abend des Grégory Hofmann. Spätestens nicht mehr, als der Luganesi nach einer halben Stunde den Puck an der offensiven blauen Linie verlor. Der anschliessende Blitz-Konter der Bieler endete im vorentscheidenden Treffer zum 2:1 durch Toni Rajala, seinem persönlich 8. Playoff-Treffer.

Bitter für Lugano: Dem Treffer waren illegale Aktion von Benoit Jecker und Marc-Antoine Pouliot vorausgegangen (siehe Video).

Legende: Video Die Analyse: Zwei mögliche Strafen für Biel abspielen. Laufzeit 0:55 Minuten.
Aus sportlive vom 29.03.2018.

Zwei Ablenker-Tore hatten das Mitteldrittel lanciert: Erst lenkte Lugano-Youngster Vladislav Zorin einen Slapshot von Stefan Ulmer entscheidend ab, wenig später stellte Jacob Micflikier seinen Stock einem Abschluss von Jason Fuchs perfekt in den Weg zum 1:1-Ausgleich.

Coaches-Challenge hilft Lugano

Das erste Drittel war tor-, aber ganz und gar nicht emotionslos gewesen. Mit der ersten Strafe der Partie – nach zu vielen Bielern auf dem Eis – traf Luca Fazzini punktgenau ins linke hohe Eck (9. Minute).

Der Jubel der Luganesi hielt allerdings nicht lange an: Biel-Coach Antti Törmänen nahm die Challenge – und bekam recht. Linus Klasen, bislang in den Playoffs noch überhaupt nicht auf Touren gekommen, lief zu früh ins Drittel und stand im Offside.

Glück hatten die Tessiner dabei mit Hofmann: Der Stürmer checkte während der Jubelszene Julian Schmutz von hinten in den Rücken; die Aktion blieb unbestraft. Wenig später versuchte der 25-Jährige vergebens, mit einem übereifrigen Abflug eine Strafe herauszuschinden. Alles andere als ein gelungener Auftritt von Hofmann.

Keine Reaktion der Luganesi

Im letzten Abschnitt zeigte sich Lugano bemüht, konnte Jonas Hiller im Bieler Tor aber nur einmal in Verlegenheit bringen: Nach einem strammen Abschluss von Philippe Furrer landete die Scheibe via Hiller-Handschuh auf dem Tor.

In den Schlusssekunden konnte Grégory Hofmann noch alleine auf den Bieler Goalie losfahren, dieser reagierte aber souverän. Damit gelingt Biel das Break in der Resega, in der Serie gehen die Seeländer mit 2:0 in Führung.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.03.18, 20:10 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Marco Wüst (Marco Wüst)
    Bitte beim nächsten Spiel nicht mehr Claude Jaggi als Kommentator. Wenig Ahnung von Eishockey und ständig irgendwelche Kommentare, die seine Abneigung zu Lugano offensichtlich zeigen. Angeblich theatralisches Fallen von Fazzini, ständig soll Lapierre der Auslöser sein für irgendwelche Provokationen oder Angriffe auf Spieler. Als Sportkommentator erwarte ich schlicht mehr Neutralität und Kompetenz. Wenn kein Ersatz für Claude gefunden werden kann, dann soll er bitte ab und zu lieber nichts sagen
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Toll was der EHC Biel auf das Eis "zaubert". Ich wünsche ihnen, dass sie den Final erreichen und das dann vielleicht gegen den SC Bern... wie in alten Zeiten!
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  • Kommentar von Alex Terrieur (Imfeld)
    Eine Mannschaft die Berge versetzt, müssen nur kleine Lapierre abtragen!
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