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News aus der National League Zwei Schweizer Schiedsrichter an der WM

Tobias Wehrli und Nicolas Fluri sind an der WM in Kopenhagen dabei. Und: Der Davoser Gregory Sciaroni wird vorsorglich gesperrt.

Head-Schiedsrichter Tobias Wehrli.
Legende: Zum 4. Mal in Folge an einer WM Head-Schiedsrichter Tobias Wehrli. Freshfocus

Für die WM vom 4. bis 20. Mai in Kopenhagen und Herning hat der Internationale Eishockey-Verband zwei Schweizer Schiedsrichter aufgeboten. Es handelt sich dabei um Head-Schiedsrichter Tobias Wehrli und Linienrichter Nicolas Fluri, die beide im Februar schon Partien an den Olympischen Winterspielen in Südkorea geleitet haben. Wehrli ist zum 4. Mal hintereinander an einer WM dabei.

Der HC Davos muss am Donnerstag im 6. Spiel des Playoff-Viertelfinals zu Hause gegen den EHC Biel auf Gregory Sciaroni verzichten. Der Stürmer wurde wegen eines Crosschecks in der Partie vom Dienstag gegen den Bieler Mauro Dufner vorsorglich für ein Spiel gesperrt. Ob weitere Sperren folgen, ist offen. Gegen Sciaroni, der bereits im 2. Spiel gesperrt gewesen war, wurde ein ordentliches Verfahren eröffnet.

Legende: Video Sciaronis Crosscheck gegen Dufner abspielen. Laufzeit 00:12 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 21.03.2018.

8 Kommentare

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  • Kommentar von dario stricker (D.Stricker)
    Ich finde das eine eh eine komische regel auslegung im spiel 4 in davos hat ein Bieler ein kopfcheck gegen die bande gemacht der davoser spieler ist vetletzt ausgeschieden. Der Bieler bekomnt bei dieser aktion keine strafe und wir nicht einmal gesperrt für eine oder mehrere spiel. Und später noch ein kopfcheck gegen ein davoser auch keine strafe aber wir für 2 spiele gesperrt. ( Davoser auch verletzt ausgeschieden) irgendwie lächerlich
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    1. Antwort von Innigo Imago (scarafoni)
      Wenn Sie die beiden Szenen mit den "Checks gegen den Kopf" mal genauer anschauen werden Sie sehen, dass beide Male der Davoser Spieler seinen Kopf fahrlässig tief (etwa auf Hüfthöhe) hält. Im Eishockey muss man als Spieler nun mal Checks erwarten, und wenn man den Kopf soweit unten hält ist man selber dafür Verantwortlich! In diesem Fall ist der Check, wenn er gegen den Kopf geht nämlich laut Regeln auch kein Foul. Daher ist die Sperre gegen Maurer auch unverständlich und nicht korrekt!
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  • Kommentar von Martin Sommer (Apollon)
    War sicherlich eine unnötige bzw. dumme Aktion. Mit 5 Minuten wurde Sciarioni jedoch meines Erachtens bereits ziemlich hart bestraft. Wenn man diesen Cross-Check mit dem Check von Künzle an Roe vergleicht, dann fragt sich schon, ob bei der Sanktionierung mit ungleichen Massstäben gemessen wurde.
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    1. Antwort von Christian Graf (Christian Graf)
      Grundsätzlich fehlt den Schidsrichtern eine einheitliche Linie. Im ein Spiel wird eine Aktion mit 5 + Spieldauer sanktioniert, eine fast identische Aktion in einem anderen Spiel nur mit 2 Min. Und im nächsten Spiel überhaupt nicht?!?
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  • Kommentar von Markus Schaub (Markus Schaub)
    Unsere Liga ist verglichen mit anderen internationalen Ligen, gerade auch mit der NHL, eine Softliga. Kein Wunder verliert unsere Schweizer Nati an der WM oder an Olympia oft, weil sie in der eigenen Meisterschaft nie so hart ran gehen dürfen wie es international üblich ist. Die Regelauslegung und zu bünzlihaft kleinliche Pfeifferei der Schiedsrichter muss sich unbedingt umgehend an internationale Härte gewöhnen, damit unser Niveau gesteigert werden kann, wenn man wieder mal ne Medaille möchte.
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    1. Antwort von Michael Galli (M. Galli)
      Hätte Sciaroni das in der NHL gemacht, hätte er auch 2-3 Spielsperren bekommen.. Der Unterschied wäre wohl nur der, dass er mit zwei blauen Augen vom Eis gegangen wäre.. in der NHL sind auch fast alle so Kästen wie Bezina, klar geht es ruppiger zu! Härte und Kampf ja, aber das auch mit Regeln. Das hier hat nix mit Hockey zu tun sondern ist einfach ein dummer Crosscheck ins Gesicht.. Die Players Safety Organisationen gibt es nicht aus dem Grund, weil das Spiel zu hart wurde, es wurde regellos.
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