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Seeländer als Stehaufmännchen Bei Biel weicht der Frust schnell der Zuversicht

Wie verarbeitet der EHC Biel die überaus bittere Pille, die zur ersten Niederlage im Playoff-Halbfinal führte? Mit Stretching und mehr.

In Spiel 3 der Playoff-Halbfinals gegen Lugano ist bei Biel nach einer 3:0-Führung ab der 27. Minute nichts mehr gegangen. Spielerische und disziplinarische Unzulänglichkeiten ermöglichten den Tessinern einen 6:3-Auswärtssieg – somit die Rückkehr in die Serie, in der es nun nur noch 2:1 für den Qualifikations-Dritten steht.

Unmittelbar nach dem Spiel war es hart und frustrierend. Denn wir hatten es in der eigenen Hand. Aber mittlerweile ist es vergessen. Würde man zu lange darüber nachdenken, raubt einem das nur Energie.

EHCB-Captain Mathieu Tschantré richtete am Tag danach den Blick also schon wieder nach vorn. Raum für eine allfällig schlechte Stimmung gibt es keinen. Vielmehr glaubt das 33-jährige Bieler Urgestein, dass ein Dämpfer auch gut sein kann. Denn er setzt vieles in die Relationen.

Mir persönlich tut dies am besten: Leichtes Jogging, Stretching, Massage.

Auf diese Art verbrachte Tschantré den Tag nach der bitteren Pleite. Der Fokus lag auf der Erholung, und da hat eben jeder seine eigenen Rezepte.

Wir wissen, wo es anzusetzen gilt. Lugano hat ein gutes Powerplay. Klar, es lässt sich nicht immer alles verteidigen, aber wir können uns steigern.

Die Matchanalyse war schnell gemacht, zu offensichtlich haben die Hausherren im Power- und auch Boxplay geschwächelt.

Legende: Video Biel bricht nach dem 3:0 ein abspielen. Laufzeit 4:08 Minuten.
Vom 31.03.2018.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler (Stefan Gisler)
    Bin weder Lugano noch Biel Fan (Forza Ambri) aber,bei Biel ist sehr viel von Hiller abhängig, hält er zu wenig Unmögliche resp. Hat er nicht das notwendige Glück, dann sieht es für Biel nicht gut aus. Wenn Lugano solchen Müll spielt wie die ersten 30 Minuten, dann gewinnt jeder gegen Lugano. Das Spiel war zwar spannend, jedoch kaum besser als das Abstiegsplayout Spiel im Gegenteil. Das weniger schlechte Team hat gewonnen. Biel ist das am meisten überschätzte Team del SNL, nur Durchschnitt!
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  • Kommentar von Benjamin Feitknecht (Benjamin Feitknecht)
    Nun ja... würde man weiterlesen im zweiten Artikel... würde man sehen dass auch Lugano mit einem Artikel gewürdigt wurde...
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  • Kommentar von Marco Wüst (Marco Wüst)
    Nach einer spektakulären Wende entsteht ein solcher Beitrag zu den "Stehaufmännchen" aus dem Seeland, die eigentlich den Platz als Verlierer verlassen haben. Interessant, wie wenig dabei aber über die Sieger aus dem Tessin gezeigt wird, welche mindestens genauso einen solchen Beitrag verdient hätten. Da stellt sich die Frage: Ist das jetzt wirklich srf.ch oder doch die EHC Biel website?
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    1. Antwort von Dominik Heri (Dominik Heri)
      Was ist das Problem? Unglaublich unnötiger Kommentar...aber Hauptsache gegen den EHC Biel schreiben!
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    2. Antwort von Marco Wüst (Marco Wüst)
      Lieber Herr Heri, Ich schriebe nicht gegen den EHC Biel, sondern für den HC Lugano. Mein Problem ist, dass das Verhältnis der Berichterstattung nicht stimmt. Klar reitet Biel auf einer Erfolgswelle, doch trotzdem muss sich darum nicht alles danach richten. Wie wärs mit Interviews mit Luganospielern? Solch eine Wende gibt es nunmal nicht oft im Eishockey. Was sagen die Spieler, die das Ganze geschafft haben? Mein lieber Dominik, auch angeblich "unnötiges" Kommentieren ist hier gestattet.
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