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Davos - Bern
Aus Sport-Clip vom 11.04.2021.
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Sieg in den Pre-Playoffs Bern kegelt Davos raus und schnappt sich letzten Playoff-Platz

  • Der SC Bern gewinnt das dritte und entscheidende Spiel der Pre-Playoffs auswärts gegen den HC Davos mit 3:0.
  • Die Berner stehen damit in den Playoffs, wo sie ab Dienstag auf Zug treffen.
  • Für die Bündner, die bereits 2018/19 die Playoffs verpasst haben, ist die Saison hingegen zu Ende.

Die «Belle» in den Pre-Playoffs zwischen Davos und Bern wurde zur erwartet engen Angelegenheit. Und wie bereits in den beiden Partien zuvor setzte sich auch im dritten und entscheidenden Spiel das Auswärtsteam durch.

Während für die Bündner die Saison vorzeitig zu Ende ist, trifft Bern ab kommenden Dienstag in den Playoff-Viertelfinals auf Qualifikationssieger Zug.

Die Playoff-Viertelfinals im Überblick

Zug (1.)
- Bern (8.)
Lugano (2.)
- Lakers (7.)
Freiburg (3.)
- Genf-Servette (6.)
Lausanne (4.)
- ZSC Lions (5.)

Karhunen lässt sich nicht bezwingen

War es am Freitag noch der Davoser Keeper Sandro Aeschlimann, der entscheidenden Anteil am Erfolg der Bündner hatte, war es diesmal Tomi Karhunen, der Bern zum Sieg hexte. Der Finne parierte sämtliche 53 Abschlüsse des Heimteams und hielt seinen Kasten bis zum Schluss sauber. Auch im direkten Duell mit Aaron Palushaj (33.), der zu einem Penalty antreten konnte, blieb Karhunen der Sieger.

Für Davos wäre dieser Penalty die Gelegenheit gewesen, die Partie auszugleichen. Vincent Praplan hatte den SCB zu Beginn des Mittelabschnitts nach einem Abpraller bei Aeschlimann in Führung gebracht. Der Berner Stürmer brachte die Scheibe direkt aus der Luft im Tor unter.

Auch der zweite Treffer der Gäste ging auf das Konto von Praplan (51.). Nach einem Abschluss von Inti Pestoni aus spitzem Winkel lenkte er den Puck noch entscheidend ab. Das 3:0 der Berner fiel ins leere Tor.

SCB verteidigt leidenschaftlich

Bis zum zweiten Tor des SCB hätte die Partie im Landwassertal auch auf die Seite der Davoser kippen können. Doch die Bündner bissen sich an der solidarisch verteidigenden Berner Defensive Mal für Mal die Zähne aus. Zudem konnten sie aus keiner der vier Überzahlsituationen Profit schlagen.

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Davos muss damit beim Saisonhöhepunkt in der National League erneut zuschauen. Im letzten Jahr fanden die Playoffs coronabedingt nicht statt. In der Saison 2018/19 verpassten die Bündner die Playoffs nach einer äusserst schwachen Saison.

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42 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Schaub  (Markus Schaub)
    Büeli hat es ganz genau richtig gesagt und analysiert. Viel zu wenig Verkehr vor dem SCB Tor. Trotzdem: Total ungerecht, das der SCB während der Quali Raffainer und Lundskog ausspannt und dann noch die Playoffs schafft. Ein erneuter Titelgewinn wäre ein Frechheit, deshalb unterstütze ich jeden SCB Gegner. Es darf einfach nicht sein, das immer alles nach ihrem Vorteil geht. Aber eigentlich logisch, ist doch der Verbandspräsident ein Berner. Säuhäfeli - Säudecheli - Eine Hand wäscht die Andere.
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Das alte Lied in den Kommentarspalten: es hängt nicht vom Modus ab, ob dieser für "gut" oder "schlecht" befunden wird, sondern welcher Club wann, wo und wie klassiert ist. Einführung der Pre-Playoffs ist diesmal ein Glücksfall für Bern und Rappi. Wären's andere Clubs, würden zum Teil diametral umgekehrte Kommentare geschrieben. @ Herman Meier - wäre ich Tigers-Fan, wäre ich schon froh gibt's keinen Absteiger. Eine Liga-Quali gegen Kloten oder Ajoie zu bestehen, wäre vermutlich eng geworden..;-))
    1. Antwort von Michael Peter  (Stoffel)
      Amen!
  • Kommentar von René Balli  (René Balli)
    Jetzt fängt die Meisterschaft von vorne an und der grosse Vorsprung von Zug hat Null Wert. Würde mich nicht wundern, wenn Zug rausfällt.
    1. Antwort von Thirza Schneider  (thikoyales)
      Das sehe ich genau gleich! Was ist das für ein System, wenn Mannschaften mit 18 (!) Punten weniger die während der ganzen Saison besser platzierte Mannschaft rausspicken kann? Und beim SCB ist es ja schon praktisch Gewohnheit, erst in der wichtigen Phase Gas zu geben, weil, wie Sie sagen, erst die (Pre-) Playoffs etwas zählen. Alles andere davor nicht.
    2. Antwort von Raphael Ruch  (RR)
      Das ist der Playoff-Modus. Ist auch in der NHL so. Dementsprechend müsste der ganze Modus hinterfragt werden. Zug hat sich insofern einen Vorteil erspielt, dass sie jeweils Heimrecht geniessen. Diesen dann auch zu nutzen ist eine andere Geschichte.
    3. Antwort von Michael Peter  (Stoffel)
      Zug wird den Berner nicht den Hauch einer Chance geben. Die sind ausgeruht, eingespielt, talentiert und abgeklärt. Kaum Schwachstellen in dieser Mannschaft auszumachen. Und die Motivation zur Revanche ist ebenfalls hoch. Das Wunder für Bern bleib heuer aus.