Zum Inhalt springen

National League Trotz grossem Widerstand: Ambri und Langnau verlieren Derbys

Gut gekämpft, dennoch verloren. Ambri-Piotta und die SCL Tigers müssen sich den grossen Kantonsrivalen Lugano und Bern geschlagen geben.

Ambri-Piotta – Lugano 2:4

Ambri hat es verpasst, sich für die 2:4-Niederlage gegen Lugano vom Vortag zu revanchieren. Wie am Freitag waren die Leventiner das aktivere Team, verpassten es aber, ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen. Das Torschussverhältnis von 52:27 sprach klar zugunsten der Biancoblu.

In der 50. Minute war es dann aber Dario Bürgler, der das Game-Winning-Goal zum 3:2 schoss. Wie schon beim ersten Treffer von Maxim Lapierre waren die Luganesi im Powerplay erfolgreich. Ambri zeigte mit den Treffern von Dominic Zwerger und Marco Müller zwar eine gelungene Reaktion auf das 0:1, Bobby Sanguinetti und wie erwähnt Bürgler machten die Hoffnungen auf einen Punktgewinn aber zunichte.

Für Ambri wird die Lage immer ungemütlicher. Nach nur 2 Siegen aus den letzten 10 Spielen verliert das Team von Luca Cereda den Strich immer mehr aus den Augen.

Legende: Video Nach 31 Sekunden: Lauper und Wellinger geben sich Saures abspielen. Laufzeit 0:59 Minuten.
Vom 06.01.2018.

SC Bern – SCL Tigers 3:2 n.V.

Grosse Aufregung kurz vor der 1. Drittelspause. Mark Arcobello streckt Tigers-Topskorer Antti Erkinjuntti mit dem Ellbogen nieder und kassiert dafür eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Auch für den Finnen, der sich lange am Boden wälzt, ist die Partie vorzeitig vorbei. Er wird auch am Sonntag nicht spielen können.

Legende: Video Arcobello muss nach Ellbogencheck unter die Dusche abspielen. Laufzeit 0:45 Minuten.
Vom 06.01.2018.

Zu diesem Zeitpunkt hatte es nach Toren von Aaron Gagnon und Luca Hischier 1:1 gestanden. Die Berner Führung durch Andrew Ebbett (in Unterzahl) glich Miro Zryd im 3. Drittel aus und rettete sein Team somit in die Overtime.

Zu mehr als einem Punkt reichte es den Langnauern aber nicht. Bereits in der 2. Minute der Verlängerung gelang Mason Raymond mit dem ersten Torschuss der Siegtreffer. Am Sonntag kommt es im Emmental zur Revanche.

Sendebezug: Radio SRF 4, Live-Einschaltungen, 6.1.17, 20 Uhr

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von F. S (F.S)
    Ich verstehe nicht ganz, wieso Lauper 5 Minuten und Wellinger nur 2+2 Minuten bekommen hat. Angefangen zu prügeln haben nämlich beide, nur war Lauper einfach besser im Faustkampf. Ähnliche Situation hatten wir schon vor ein paar Monaten im Tessiner Derby als D'Agostini und Chiesa sich prügelten. Dort gab es nicht mal einen eindeutigen Gewinner und trotzdem bekam der Ambri Spieler 5 + 10 und der Luganesi nur 2+2. Oder steht irgendwas im Regelwerk, dass Ambri benachteiligt werden soll?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Franco Caroselli (FrancoCaroselli)
    Die Lage für Ambrí wird nicht ungemütlicher. Das Saisonziel ist und war immer Ligaerhalt !!!! Kurze Zeit sah es gut aus mit Play-off, doch versuchen Cereda und Duca den Druck zu nehmen. Das junge Team mit Pepp, spielt seit Jahren wieder, schönes Hockey. Das Wettkampfglück kommt zu kurz. Siehe die letzten zwei Derby oder die schmerzlichen Niederlagen gegen Lausanne, Genf und Biel. Das Team hat sich in viele Herzen zurück gespielt. Forza Ambrí!!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Thomas Pauli (thmspl)
    Und der Preis für den besten Schauspieler geht an ......... Antti Erkinjuntti! Bravo!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Karl Müller (KaMü)
      Darum kam er für den Rest des Matches verletzungshalber nicht mehr zurück aufs Eis !!! Ein famoser Kommentar, T. Pauli - grosse Errungenschaft!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Mathias Schnell (Mathias Schnell)
      Er hat sich bei dieser Szene verletzt, ist nicht mehr ins Spiel zurückgekehrt. Also nicht von Schauspielerei... Trotzdem: Die 5 Minuten Strafe ist übertrieben.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Michael Näf (mikenhot69)
      Herr Pauli sie sagen es richtig ein Schauspieler diese memme gehört nicht aufs Eis der hat sich nur für seine schlechte Schauspieler Leistung geschämt darum hatte er nicht mehr gespielt
      Ablehnen den Kommentar ablehnen