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Reichert analysiert das Duell EVZ - Bern
Aus Sport-Clip vom 13.04.2021.
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Vorschau Zug - Bern Die Aktualität spricht für Zug, die Geschichte für Bern

Auf dem Papier ist der Playoff-Viertelfinal zwischen Zug und Bern eine klare Sache. Für die Berner lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit.

Was spricht für wen?

Für Zug:

  • Wer die Regular Season mit einem Punkterekord und einem Vorsprung von 27 Zählern auf den Zweitplatzierten beendet, kann die Rolle des Titelfavoriten Nummer 1 nur noch schwer von sich weisen. Spielen die Zuger gleich weiter wie in der Qualifikation, dürfte die Serie gegen den SC Bern auf dem Weg in Richtung Meistertitel nur eine kleine Hürde darstellen. Gegen die «Mutzen» entschieden die Zentralschweizer 5 der 6 Duelle für sich.

Für Bern:

  • Bern hat dank dem Sieg in den Pre-Playoffs gegen Davos eine schwierige Saison gerettet. Der Aussenseiter kann befreit aufspielen und hat in der Vergangenheit schon einmal bewiesen wie man nach einer verknorzten Qualifikation in den Playoffs aufdrehen kann: Als 8.-Platzierter der Regular Season gewann der SCB 2016 den Meistertitel. Zudem sind die Berner schon im Playoff-Modus, während Zug nach einer 10-tägigen Pause wieder auf den Punkt bereit sein muss.

Gut zu wissen:

  • Zug wartet seit 1998 auf seinen 2. Meistertitel der Vereinsgeschichte. In den Saisons 2016/17 und 2018/19 erreichten die Zentralschweizer zuletzt den Playoff-Final, blieben gegen Bern aber beide Male chancenlos. Es sind Sorgen, die der SCB in der Vergangenheit nicht kannte. In der gleichen Zeitspanne stemmten die Berner den Pokal 6 Mal in die Höhe.
  • Der Topskorer der Liga spielt für den Qualifikationssieger. Jan Kovar holte sich die Krone vor allem dank seinen Qualitäten als Vorlagengeber: Neben 16 Toren liess sich der Tscheche 47 Assists gutschreiben. Der beste Berner Skorer folgt auf Rang 14 mit 43 Punkten (16/27).
  • Bern muss Unterzahlsituationen um jeden Preis vermeiden. Einzig Freiburg hat in der Regular Season weniger Minuten auf der Strafbank verbracht als der Meister von 2019. Zug steht mit 592 Strafminuten im Mittelfeld der Liga.
  • Ob das Vermeiden von Strafen gegen Zug helfen wird? Bei zahlenmässigem Gleichstand auf dem Eis schiessen die Zuger mit Abstand am meisten Tore. Mit durchschnittlich 2,81 Treffern pro Spiel gelingt ihnen fast ein Tor mehr als Gegner Bern (1,88 Tore).
  • Tomi Karhunen hexte den SCB im entscheidenden Spiel gegen Davos in die Playoffs. Aber auch Zug kann auf einen starken Rückhalt zählen. Leonardo Genoni, der die Zentralschweizer in den Finals 2017 und 2019 im Berner Dress zur Verzweiflung brachte, steht mittlerweile beim EVZ im Tor. Sollte er ausfallen, steht mit Luca Hollenstein ein starker Back-Up bereit, der sogar noch die bessere Fangquote aufweist als sein Teamkollege.
  • Playoff-Begegnungen zwischen Bern und Zug sind alles andere als eine Seltenheit. Seit 1997 trafen die beiden Teams schon 8 Mal aufeinander. 6 Mal behielt Bern die Oberhand, zuletzt in den Playoff-Finals 2017 und 2019. Den letzten Sieg in einer Playoff-Serie gegen die «Mutzen» holte Zug 2009, als man den damaligen Qualifikationssieger im Viertelfinal mit einem 4:2-Sieg in die Ferien schickte.

Zug - Bern: Die Statistiken


ZUG
BERN
TopskorerJan Kovar 63 (16/47)
Dustin Jeffrey 43 (16/27)
Fangquote Torhüter
Leonardo Genoni 92,52 %
Luca Hollenstein 92,95 %
Tomi Karhunen 90,42 %
Philip Wüthrich 90,62 %
Meiste Strafminuten
Carl Klingberg 75'
Cory Conacher 52'
Quote Powerplay
21,20 % (Rang 4)
20,23 % (Rang 6)
Quote Boxplay
82,74 % (Rang 5)
81,60 % (Rang 8)

Die Direktduelle: 16:2 Punkte für Zug

10.10.2020: Zug - Bern 2:1
03.12.2020: Zug - Bern 1:2 n.V.
04.12.2020: Bern - Zug 1:4
25.02.2021: Zug - Bern 7:1
26.02.2021: Bern - Zug 4:5
09.03.2021: Bern - Zug 1:2

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Archiv: Das letzte Duell zwischen Zug und Bern
Aus Sport-Clip vom 09.03.2021.
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Bisherige Playoff-Begegnungen (seit 1997)

1997, Final: Bern - Zug 3:1
1999, Viertelfinal: Bern - Zug 2:4
2004, Viertelfinal: Bern - Zug 4:1
2007, Halbfinal: Bern - Zug 4:1
2009, Viertelfinal: Bern - Zug 2:4
2013, Halbfinal: Bern - Zug 4:3
2017, Final: Bern - Zug 4:2
2019, Final: Bern - Zug 4:1

SRF zwei, powerplay, 05.04.2021, 18:10 Uhr;

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Schaub  (Markus Schaub)
    Jeder Fan mit einem Herzen muss hoffen, das der EVZ die Serie gewinnt. Es darf nicht sein, das ein Team, welches in der laufenden Meisterschaft Räto Raffainer und dazu den für die nächste Saison neuen Trainer ausspannt, mit dem Meistertitel belohnt wird. Klar, der HCD hat keinen Betrieb vor dem SCB Tor ausgeübt und es dem Goali zu leicht gemacht. Bereits im ersten Spiel hätte Aeschlimann das Tor hüten sollen. Das der SCB nach allem noch in den Playoffs steht, ist ungerecht und eine Frechheit.
    1. Antwort von Thirza Schneider  (thikoyales)
      Sehe das genau so!
  • Kommentar von Elin Maulaz  (Elin1898)
    Jeder Fan mit einem Herz für diesen Sport muss in dieser Begegnung dem SCB die Daumen drücken. Zug ist für mich der Inbegriff dafür, was mit dem Sport falsch läuft. Tradition, Fankultur oder Identifikation spielen immer weniger eine Rolle.Traditionsvereine die seit Jahren auf eigenen Beinen stehen und so gut wirtschaften wie es nun mal möglich ist, werden von Mäzen-aufgekauften Clubs wie dem EVZ aufgefressen.Man kann nur hoffen dass diese ''Methode'' vorerst nicht mit Meistertiteln belohnt wird.
    1. Antwort von Fabio Matter  (FMi)
      Jeder, der ein Herz für Eishockey hat, sollte für Zug sein. Nach so einer schwachen Quali des SCB hätten sie die Ferien verdient...
    2. Antwort von Felice Limacher  (Felimas)
      Jeder Fan mit einem Herz für diesen Sport, muss dem EVZ die Daumen drücken. Der SCB ist der Inbegriff, was mit dem Sport falsch läuft. Tradition, Fankultur oder Identifikation spielen immer weniger eine Rolle. Traditionsvereine die seit Jahren auf eigenen Beinen stehen und so gut wirtschaften wie es nun mal möglich ist, werden durch ein abgehobenes Management wie dasjenige SCB in Grund und Boden gewirtschaftet. Ich kann nur hoffen, dass solche Mannschaften in den Playoffs nicht weiter kommen.
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Etwas nervös sind die Zuger sicher, das Ungewisse, wie stark ist Bern nun, nothing to loose...
    Zudem waren die letzten beisen Spuele sehr eng.
    Hopp Bern, Forza Ambrí
    1. Antwort von Felice Limacher  (Felimas)
      Ob sich das alles aus dem fernen Brasilien so objektiv beurteilen lässt, wage ich zu bezweifeln ...