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Nationalmannschaft 5-minütige Horrorphase: Nati verliert gegen Russland

Die Schweizer Hockey-Nati hat das abschliessende Spiel am Karjala-Cup gegen Russland mit 2:6 verloren.

Legende: Video Zusammenfassung: Schweiz - Russland abspielen. Laufzeit 3:45 Minuten.
Vom 11.11.2017.

Bis zur 45. Minute lag die Schweiz dank Treffern von Simon Moser und Vincent Praplan mit 2:1 in Führung. Doch dann nahmen die Russen die Nati mit 4 Toren innert 5 Minuten (!) komplett auseinander.

«Ich weiss auch nicht genau, was passierte», meinte Goalie Jonas Hiller danach. «Wir spielten nicht mehr so wie vorher. Und die Russen nützten das brutal aus.»

Ausgelassene Powerplay-Chance

Das Team von Patrick Fischer hatte es zuvor verpasst, nach dem 2:1 nachzulegen. Mit einem Mann mehr auf dem Eis bot sich während fünf Minuten die Grosschance, den Vorsprung auszubauen. Es resultierten in dieser Phase zwei, drei gute Chancen und sieben Torschüsse, das 3:1 blieb den Schweizern aber verwehrt.

Wir haben höhere Ansprüche.
Autor: Andres AmbühlNati-Captain

Für die Schweizer ging mit der samstäglichen Partie der Karjala-Cup zu Ende. Mit Niederlagen gegen Kanada, Tschechien und eben Russland wird die Schweiz das Turnier auf dem letzten Platz beenden. «Wir haben höhere Ansprüche. Und diesen wurden wir sicher nicht gerecht», fasste Captain Andres Ambühl die Stimmungslage zusammen.

Nati am Spengler Cup dabei

In der Altjahreswoche wird die Nati erstmals am Spengler Cup in Davos teilnehmen. Während des Länderspieltermins im Dezember (mit dem Sechsländerturnier in Moskau) spielt die Schweizer National League durch. In der ersten Januarhälfte muss Nationalcoach Patrick Fischer sein Olympia-Aufgebot benennen.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 10.11.17, 22:30 Uhr

16 Kommentare

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  • Kommentar von Dennis Gutknecht (HoppSchwiiz)
    Bitte Dopingtests!
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  • Kommentar von Alfred Signer (Giacobbo)
    Allzu ernst nehmen kann man die Resultate dieser Testspiele nicht. Experten hin oder her. Eine Frage interrssiert mich: Lässt Russland zur gleichen Zeit zwei Nationalteams spielen? Wenn ja, beweist das die nach wie vor unerschöpfliche russische Talentschiede. Mit den NHL Spielern könnten es auch drei Teams sein...
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  • Kommentar von Walter Haller (wh)
    Es muss jedem «Experten» hier klar sein: Man gehört(e) nie zu den «Grossen». Ein oder zwei Drittel gut Mitspielen geht, wenn ein Gegner von diesem Kaliber den berühmten Gang höher schaltet, ist es passiert. Die Träumerei von Olympia- oder WM-Medaillen entbehrt jeder Grundlage. WM-Silber bleibt wohl die Ausnahme. Zur Spenglercup-Teilnahme: Es ist nicht das erste mal dass Nationalmannschaft dort mitmacht. Soviel zum Sachverstand des Berichterstatters.
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