Zum Inhalt springen
Inhalt

Nationalmannschaft Blum schiesst die Schweiz erneut ins Glück

Die Schweiz gewinnt das WM-Gruppenspiel gegen Lettland mit 5:4. Eric Blum trifft 1:29 Minuten vor Schluss.

Auch der 4. Auftritt der Nati verlief bis zuletzt hochspannend. Und wie am Dienstag gegen Dänemark hiess der Matchwinner Eric Blum. Der Verteidiger drosch die Scheibe 1:29 Minuten vor Schluss ins Tor. Die 3 so wichtigen Punkte für die Schweiz waren im Trockenen.

Verkehrte Welt im «Ice Palace»

Das Team von Coach Patrick Fischer war froh, dass den Letten nicht mehr viel Zeit blieb, um auf den neuerlichen Rückstand zu reagieren. Denn zuvor hatte sich die Nati mit der ungewohnten Rolle «des Gejagten» schwer getan.

Mit 3:0 führten die Schweizer nach 3 Toren binnen 4:57 Minuten. Als Gregory Hofmann bei Spielhälfte den 3. Treffer markierte, schien der Knoten geplatzt. Doch die Letten benötigten ihrerseits nur 5:12 Minuten, um den Rückstand wettzumachen. Mit Gleichstand ging es ins Schlussdrittel.

Legende: Video Eric Blum schiesst die Schweiz zum Sieg abspielen. Laufzeit 00:47 Minuten.
Aus sportlive vom 11.05.2016.

Dort erzielte Sven Andrighetto (46.) das 4:3. Es dauerte jedoch gerade mal 26 Sekunden, ehe Aleksejs Sirokovs zurückschlug. Goalie Reto Berra musste sich wie schon beim 3:3 durch Ronalds Kenins von einem abgelenkten Schuss bezwingen lassen. Am Ende musste es wieder Blum richten.

Niederreiters grosse Show

Die Schweiz wusste vor allem in offensiver Hinsicht zu überzeugen. Hervorzuheben gilt es nicht nur Andrighettos Leistung (1 Tor, 2 Assists), sondern auch jene von Nino Niederreiter. Der Minnesota-Stürmer traf zunächst nur den Pfosten, erzielte jedoch in abgezockter Manier die ersten beiden Tore der Partie (24./27.).

Dass die Nati im Boxplay erneut 2 Gegentore erhielt, dürfte Coach Fischer nicht gefallen. Mit nunmehr 7 Punkten im Gepäck sind die Viertelfinal-Chancen vor den 3 Spielen gegen Russland, Schweden und Tschechien jedoch wieder einigermassen intakt.

Das Fazit von SRF-Experte Christian Weber.
Legende: «What's up Chrigel» Das Fazit von SRF-Experte Christian Weber. SRF

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 11.5.2016, 15:00 Uhr

17 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von B. Rosenberg, 8493 Saland
    Patrick Fischer verdient Kredit und Zeit um das Projekt "Swissnes" zu etasblieren. Für mich ist RvA der eigentliche Fremdkörper in dieser Mannschaft. Ein Mann der die Nati während seiner ganzen Karriere boykottierte gehört auch nach der Aktivzeit nicht in die Nati! Es wird wohl auch kein Zufall sein, dass ausgerechnet das von ihm betreute Boxplay die grösste Schwach/Baustelle ist. Auch die Verteidigung unter Figge überzeugt nicht wirklich und offen ist, ob Figge bleibt oder zu Kloten zurückgeht
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Andreas, Zürich
      Da stimme ich Ihnen zu. RvA gehört, auf Grund seiner Vorgeschichte, nicht in die Nati.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Sonja, Trogen
    Ich bin überzeugt,dass es die schweizer Mannschaft noch reisst.Ich bewundere mit welcher Moral die Schweizer spielen und ich finde man darf nicht immet auf dem Trainer-Trio rumhacken!Ich freue mich auf jedes weitere Spiel der Eidgenossen:-)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rafi, Schnottwil
    Glücklicher aber dennoch verdienter Sieg der Schweizer. Zum Thema Torhüter: die Schweiz ist auf der Torhüterposition so schlecht aufgestellt wie schon lange nicht mehr. Das Duo Berra / Meyer ist schlicht nicht bereit! Berra ist aufgrund seiner Saison bei den Colorado extrem verunsichert und spielt sehr passiv! Meyer scheinen bei seiner ersten WM bei jedem Schuss die Hosen zu flattern! Mit einem Goalie in Topform wäre der Match gegen die Letten nicht zu einer Zitterpartie geworden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Lukas Hasler, Bern
      Was hätte denn Berra machen sollen? Alle Tore, die er heute kassierte, waren Ablenker (mit Ausnahme des 2:1, welches ein Nachschuss aus kürzester Distanz war). Berra hatte bei keinem dieser Schüsse eine wirkliche Abwehrchance.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Yasmin Gross, Zürich
      @Lukas Hasler: Beim Ablenker von Grossmann habe ich so meine Zweifel, ob der wirklich unhaltbar war
      Ablehnen den Kommentar ablehnen