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Nationalmannschaft Fünf Minuten zum Vergessen

Die Schweizer Nationalmannschaft hat ihr 2. Testspiel gegen Weissrussland verloren. Bei der 2:3-Niederlage in Minsk kassierte das Team von Coach Patrick Fischer alle drei Gegentore innert kürzester Zeit.

Legende: Video Im 2. Anlauf musste sich die Nati Weissrussland beugen abspielen. Laufzeit 2:36 Minuten.
Aus sportaktuell vom 23.04.2016.

Fünf schwarze Minuten im Mitteldrittel brachen den Schweizern das Genick: Zwischen der 27. und 33. Minute musste Goalie Sandro Zurkirchen gleich 3 Mal hinter sich greifen. Die Nati gab damit innert kürzester Zeit eine frühe Führung durch Gregory Hofmann (1.) aus der Hand.

Eine Reaktion blieb aus, Hofmanns 2. Treffer zum 2:3-Endstand (58.) kam zu spät. Nach dem Sieg vom Freitag gegen den gleichen Gegner müssen die Schweizer damit die 3. Niederlage im 6. Spiel der WM-Vorbereitung hinnehmen.

Positive Ansätze…

Trotz der Niederlage war der Leistung der Nati auch Positives abzugewinnen. Das Team zeigte einen verbesserten Zug aufs gegnerische Tor und folgte damit einer Forderung von Coach Patrick Fischer. In der Offensive waren kreative Ansätze zu sehen, nicht zuletzt von den 4 NLA-Meistern aus Bern, die zum ersten Mal im Einsatz standen.

…altbekannte Probleme

Im Abschluss fehlte für eine ernsthafte Aufholjagd aber nach wie vor die letzte Konsequenz. Auch das Powerplay ist weiterhin ein Schwachpunkt: Die Schweizer nutzten keine ihrer 5 Überzahl-Situationen. Zudem bekundete die Mannschaft Mühe mit dem Spielaufbau und dem aggressiven Körperspiel der Weissrussen.

Das weitere Programm

In Genf und Neuenburg folgen nächste Woche zwei Testspiele gegen Lettland. Danach beendet die Schweiz die Vorbereitungsphase mit einer Partie gegen Deutschland, ehe am 7.5. in Moskau das erste WM-Gruppenspiel gegen Kasachstan ansteht.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 23.04.2016, 17:10 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Gysler A, VD
    mit dieser ausgelaugten, müden Gurkenmannschaft reichts bestimmt nicht einmal zu den 1/4 Finals, im Gegenteil, der Abstiegskampf winkt. Alle Vorbereitungsspiele waren ein Riesengeknorze und auch die bisher hochgerühmten Berner Spieler haben gestern fast gar nichts gebracht. Sollten Josi & Niederreiter zur Mannschaft stossen, glaube ich kaum, dass diese 2 noch frisch genug sind (82 + 8 NHL-Spiele) um das Rad zu drehen. Und Streit hat der Nati in den letzten Jahren kaum etwas gebracht.
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  • Kommentar von Herr Oppliger, Utzenstorf
    Ich hoffe auf ein tolles Turnier unserer Nati. Es ist nicht so schlimm in denn Testspielen ab und an mal zu verlieren. Nur so kann man gezielt an denn Felern Arbeiten um auf die Siegesstrasse zu finden. Wichtig ist es das man in denn schwachen Bereichen, (Powerplay / Torabschuss ) um so härter daran Arbeitet und in denn letzten Spielen vor der WM einen guten Teamgeist aufbaut. Entscheidend werden auch die ersten Spiele sein. Denn die WM 2013 hatts gezeigt. Wenn es einmal läuft, dann läufts.
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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Der Strafenflut nach war das ein ziemlich gehässiger Match und der Kommentar macht dazu keine Aussage... Na ja, Streit, Josi und Niederreiter dürften bald zu dieser Truppe stossen und noch für etwas Stabilität sorgen...sonst wird es wie oft ein Murks werden nur schon um unter die letzten 8 zu kommen.
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    1. Antwort von Stefan Salvisberg, Bern
      Noch ist nicht aller Dinge Abend! Ich hoffe das noch ein wenig Stabilität dazukommt, sonst spielt man eher um den Klassenerhalt als einem lieb ist!
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    2. Antwort von C. Ruch, Zürich
      Na ja Herr Flückiger. Ein Nino Niederreiter denke ich wäre goldwert und ein Roman Josi sowieso. Ob Mark Streit wirklich eine Bereicherung für die Nati ist wage ich zu bezweifeln. Unbestritten seine Leistungen in der NHL aber Mark Streit und Nati das hat in den letzten Jahren nie wirklich funktionert - wieso auch immer. Vielleicht passt die Rolle von ihm nicht zum Gefüge oder die andern verlassen sich zu sehr auf ihn. Sorry, das einzige Mal als die Nati wirklich Erfolg hatte war ohne M. Streit.
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