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Nationalmannschaft Hanlon als neuer Nati-Coach vorgestellt

Auf dem Zürichsee hat der Schweizer Eishockey-Verband am Dienstagmittag Glen Hanlon als neuen Nationaltrainer vorgestellt. Der 57-jährige Kanadier tritt wie erwartet die Nachfolge von Sean Simpson an und unterschrieb für 2 Jahre mit Option.

An Bord der «MS Albis» auf dem Zürichsee wurde die längst bekannte Partnerschaft anlässlich einer Medienkonferenz offizialisiert, die wichtigsten Details geklärt. Hanlon erhält als Schweizer Nationalcoach einen 2-Jahresvertrag plus Option auf 2 weitere Jahre mit einer Ausstiegsklausel, sollten die Ergebnisse nicht stimmen. Der neue Job sei «eine grosse Ehre» für ihn, erklärte der Kanadier.

Hanlons Dank an seine Vorgänger

Hanlon nahm sich bei seiner Präsentation gleich in die Verantwortung: «Ich verspreche, dass ich hart arbeiten werde, um erfolgreich zu bleiben und ein noch höheres Level zu erreichen.» Es gelte, die hervorragende Arbeit seiner Vorgänger Sean Simpson und Ralph Krueger fortzuführen, die es geschafft hätten, die Schweiz in den Top 8 der Welt zu etablieren. «Ich bin der Empfänger ihrer Leistungen», gab sich Hanlon bescheiden.

Die Verpflichtung des ehemaligen Headcoachs der Washington Capitals (2003 bis 2007) war ein offenes Geheimnis. Bereits während der WM in Minsk war durchgesickert, dass Hanlon seinen Landsmann Simpson beerbt. Der Vertrag wurde schon vor den Titelkämpfen in Minsk abgeschlossen. Hanlon lehnte im Mai eine Anfrage der Vancouver Giants aus der Western Hockey League schriftlich ab mit der Begründung, er stehe für nächste Saison bereits unter Vertrag. Als sich Hanlon letzten Sonntag bei Gastgeber und WM-Viertelfinalist Weissrussland verabschiedete, waren letzte Zweifel ausgeräumt.

Fust neuer Assistent

Klar ist auch, wer nach Colin Muller den Posten des Assistenztrainers übernimmt. Hanlon nimmt den 42-jährigen Kanada-Schweizer John Fust mit ins Boot. Fust wird auch Cheftrainer der U20. Ein wachsames Auge wird aber auch Hanlon auf den Nachwuchs werfen: «Ich freue mich auf die Arbeit mit den U18 und U20. Ich habe einen 12-jährigen Sohn, der begeistert Eishockey spielt.»

Die ersten Länderspiele unter dem neuen Staff bestreitet das
Eishockey-Nationalteam im November am Deutschland-Cup in München.

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