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Nationalmannschaft Josi: «Simpson wird in sehr guter Erinnerung bleiben»

Die Ära von Sean Simpson als Schweizer Nationalcoach hat mit einem 3:2-Sieg gegen Lettland geendet. «Er hat einen positiven Abschied verdient», meinte Captain Mathias Seger, der sich aber trotzdem über den WM-Verlauf enttäuscht zeigte.

Legende: Video Nati-Spieler über Sean Simpson abspielen. Laufzeit 1:43 Minuten.
Aus sportaktuell vom 20.05.2014.

Das Spiel sei symptomatisch für den WM-Verlauf gewesen, meinte Roman Josi nach dem letzten Gruppenspiel gegen Lettland. «Wir hatten gute Phasen, schlechte Phasen, insgesamt einfach unkonstant.» Wenigstens in diesem einen Fall behielt die Schweiz mit dem 3:2-Sieg am Ende das bessere Ende für sich.

Enttäuschung überwiegt

Das Bemühen, Sean Simpson einen würdigen Abschied zu bereiten, war zumindest zu Beginn ersichtlich. «Wir wollten den Coach positiv verabschieden, das hat er verdient», sagte Captain Mathias Seger. Dennoch überwog bei ihm die Enttäuschung über die verpassten Viertelfinals.

Ob es auch sein letzter Auftritt mit der Schweizer Nationalmannschaft gewesen sei, darauf wollte sich Seger (noch) nicht festlegen: «Dazu kann ich jetzt nichts sagen, ich muss das erst überdenken.»

Legende: Video Interview mit Andres Ambühl abspielen. Laufzeit 1:02 Minuten.
Vom 20.05.2014.

Ambühl: «Das war dumm»

Dass das Spiel gegen Lettland am Ende noch zur Zitterpartie geraten könnte, darauf hatte nach 21 Minuten und der 3:0-Führung wenig hingedeutet. «Danach haben wir arrogant gespielt», ortete Andres Ambühl den Grund für das Nachlassen. «Wir hatten keinen Zug mehr aufs Tor, setzten die Verteidiger nicht mehr unter Druck und wollten 'locker lässig' zu Ende spielen. Das war dumm.»

Simpson zeigte sich nach seinem letzten Spiel als Nati-Coach zufrieden: «Ich bin stolz darauf, was die Mannschaft geleistet hat. Nicht nur heute, sondern während des ganzen Turniers.» Es sei aufgrund der Emotionen kein einfacher Tag für ihn gewesen. «Es war eine grosse Ehre für mich, Schweizer Nationaltrainer zu sein», sagte Simpson zum Abschied.

Simpson ein «super Coach»

Derweil wurde der Kanadier von seinen Spielern mit Lob überhäuft. «Simpson ist ein sehr umgänglicher Typ und war sehr kommunikativ, wir hatten vier tolle Jahre mit ihm», meinte etwa Ambühl. «Er war ein super Coach», stimmte Josi mit ein, «ich werde ihn in bester Erinnerung behalten.»

7 Kommentare

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  • Kommentar von Flurin Cabalzar, Aeugst a.A.
    Meine lieben Hockeyfreunde! Bei allem Respekt vor den Schiedsrichtern und deren Leistungen; aber hier wurde ganz klar eine Mannschaft aus dem Turnier gekippt, die materiell und substantiell klar in die 1/4-Finals und weiter gehört hätte. Die vermeitnlichen Offsidetore waren total regulär und man konnte dies aus allen Sichtwinkeln anschauen, es waren reugläre Tore. Aber die Schiedsrichter oder welche "Geldgeber" auch immer wollten unsere Jungs nicht im 1/4-Final sehen.Aexgüsi, das musste raus.
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  • Kommentar von Maya Wamister, 4813 Uerkheim
    Ich möchte einfach sagen….ihr Eishockeyaner, die zuletzt unsere Nati in Minsk vertretet habt, ihr seit so sympathisch, es tut mir leid dass ein Mann wie Sean Simpson geht/gehen muss, weil einfach ein paar in der oberen Etage nicht das "Gschpüri"haben, mit echten Professionelles umzugehen!!! Das ist eine Schande für unser Eishockey und ihr da oben denkt wohl,dass unter solchen Umständen WM gut ausgehen kann! l auch an die Spieler Kämpft weiter und alles Gute zur Erholung!
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  • Kommentar von Tom Melcher, Bern
    Für mich hat die Nati die Viertelfinals erreicht. Das man gegen di Russen verliert ist keine Schande, gegen Finland erst im Penalty verloren, das ist Pech. Gegen USA verloren, danke Schiri, das sind gestohlene Punkte. Gegen Weissrussland verloren das ist warscheinlich der einzige Fehler den man den Jungs ankreiden muss.
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