Kloten-Connection schiesst Frankreich ab

Die Schweizer Eishockey-Nati hat nach den 2 Testspielsiegen gegen Russland auch Frankreich bezwungen. Das Team von Sean Simpson setzte sich in Lausanne mit 6:1 durch. Sämtliche Schweizer Tore erzielten Spieler der Kloten Flyers.

Nati-Coach Simpson könnte mit der bisherigen WM-Vorbereitung kaum zufriedener sein. Gegen Frankreich holte sein Team den 3. Sieg im 3. Spiel.

Treffsichere Flyers

Beim 6:1 gegen Frankreich blühten vor allem Spieler auf, die in dieser Saison mit Kloten nicht besonders viel zu feiern hatten. Victor Stancescu, Matthias Bieber sowie Denis Hollenstein und Simon Bodenmann mit je 2 Treffern erzielten sämtliche Tore für die Schweiz.

Nach 27 Minuten und Bodenmanns 3:0 war die Partie vor 2922 Zuschauern in Lausanne bereits entschieden. Die Franzosen, die den Schweizern an so mancher WM schon ein zäher Gegner waren, wurden Reto Berra kaum gefährlich. Erst in der 36. Minute musste sich der scheidende Biel-Keeper nach einer feinen Einzelleistung von Matthias Terrier das erste und einzige Mal bezwingen lassen.

Effizientes Schweizer Powerplay

Doch schon anfangs des Schlussdrittels sorgten die «Eisgenossen» mit 3 Powerplay-Toren innert 134 Sekunden für klare Verhältnisse. «Da haben wir unser Hockey gezeigt», meinte Hollenstein. Insgesamt markierten die Schweizer 4 ihrer 6 Tore in Überzahl. «Darauf können wir aufbauen», sagte der zukünftige Genfer.

Am Freitag erhalten die Franzosen in Pruntrut die Chance zur Revanche. Danach bestreiten die Schweizer noch je 2 weitere Testspiele gegen Finnland und Deutschland, ehe es nach Stockholm an die WM geht.