Mit neuem Personal den nächsten Schritt machen

Die Schweizer Nationalmannschaft trifft im Rahmen der WM-Vorbereitung zweimal auf Russland. Glen Hanlon hat nicht ohne Nebengeräusche 8 neue Spieler nominiert.

Glen Hanlon und seine Spieler treffen mit Russland auf einen starken Gegner.

Bildlegende: Gefordert Glen Hanlon und seine Spieler treffen mit Russland auf einen starken Gegner. Keystone

Mit 2 Duellen gegen Finnland ist die Schweiz in die unmittelbare WM-Vorbereitung gestartet. Beim 4:1-Sieg in Kloten konnte das Team von Coach Glen Hanlon voll überzeugen, bei der 0:2-Niederlage in Basel immerhin einige gute Ansätze zeigen.

Trotzdem ist der WM-Traum für 5 Spieler ausgeträumt: Michael Fora, Clarence Kparghai, Jérémie Kamerzin, Romano Lemm und Matthias Rossi mussten die Nati verlassen. Neu an Board sind Kevin Romy, Romain Loeffel, Cody Almond (alle Servette), Eric Blum, Thomas Rüfenacht, Tristan Scherwey, Christoph Bertschy (alle Bern) sowie Dean Kukan (Lulea).

Pestoni und Plüss gaben zu reden

Im Tessin hatten diese Nominationen zu reden gegeben und zu harscher Kritik geführt. Denn ein Name fehlt auf der Liste: Inti Pestoni. Der Stürmer von Ambri-Piotta hat es noch nie in ein definitives WM-Aufgebot geschafft und wurde nun nicht einmal mehr zur zweiten Vorbereitungs-Woche eingeladen.

Zusammen mit dem Nati-Rücktritt von Martin Plüss verbrachte Hanlon kaum ruhige Ostern. In den Spielen gegen Russland wird der Kanadier aber wieder gefordert sein. Am Mittwoch in Genf und am Freitag in La Chaux-de-Fonds wird die Nati auf einen starken Gegner treffen.

Russland mit «KHL-Mannschaft»

Russland hatte am Osterwochenende zweimal Deutschland geschlagen - mit einer Equipe, die ausnahmslos aus Spielern der KHL bestand. Die Russen werden die Schweiz in den beiden Testspielen zweifellos fordern und Hanlon weitere wertvolle Hinweise auf den Formstand seiner Mannschaft geben.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 01.04.15, 22:20 Uhr