Raffainer: «Mit Hollenstein sind wir gut aufgestellt»

Nach der Trennung von Glen Hanlon übernimmt Felix Hollenstein die Geschicke der Nati. Raeto Raffainer, Direktor der Nationalmannschaft, äussert sich über das weitere Vorgehen in der Trainerfrage.

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Raffainer: «Hollenstein hat etwas vorzuweisen»

2:34 min, vom 9.10.2015

Nach 131 Einsätzen für die Schweiz als Spieler kommen für Felix Hollenstein nun also weitere internationale Auftritte als Nationaltrainer hinzu. Erstmals wird der Ur-Klotener am Deutschland-Cup in Augsburg (3. bis 8. November) an der Bande stehen.

«  Wir haben mit ‹Fige› eine starke Persönlichkeit an Bord. »

Ob die Zusammenarbeit mit Hollenstein über den Deutschland-Cup hinaus geht, lässt Nationalmannschafts-Direktor Raeto Raffainer offen. «Wir haben jetzt keine Stresssituation», sagt der ehemalige Nationalspieler. «Für die mittel- und langfristige Lösung lassen wir uns Zeit.» Zeit, die sich der Verband nimmt. Priorität haben Olympia 2018 und die Heim-WM 2020. Beides Ereignisse, die noch nicht unmittelbar bevorstehen.

Dass dann Hollenstein Trainer der Schweizer Auswahl ist, schliesst Raffainer nicht aus: «Wir haben mit ‹Fige› eine starke Persönlichkeit an Bord», es könne durchaus sein, dass er eine langfristige Lösung ist.

Die Schweizer Nationaltrainer seit 1985

1985 - 1990
Simon Schenk
1990 - 1991
Hans Lindberg (Sd)
1991 - Februar 1992
Juhani Tamminen (Fi)
April - Mai 1992
John Sletvoll (Sd)
1992 - 1993
Bill Gilligan (USA)
1993 - 1994
Hans Lindberg (Sd)
1994 - Februar 1995
Hardy Nilsson (Sd)
März - Mai 1995
Mats Waltin (Sd)
1995 - 1997
Simon Schenk
1997 - Februar 2010
Ralph Krueger (Ka)
April 2010 - Mai 2014
Sean Simpson (Ka)
2014 - Oktober 2015
Glen Hanlon (Ka)
Oktober 2015 - ?
Felix Hollenstein