Schweiz gewinnt 2. Test gegen Schweden

Die Schweizer Nati hat das zweite Testspiel gegen Schweden mit 4:3 nach Penaltyschiessen gewonnen. Matchwinner in Arosa waren Caryl Neuenschwander und Goalie Michael Flückiger.

Video «Eishockey: Testländerspiel Schweiz-Schweden» abspielen

Zusammenfassung Testländerspiel Schweiz-Schweden

5:08 min, aus sportaktuell vom 11.4.2014

Die wichtigste Änderung im Vergleich zur 1:4-Niederlage vom Mittwoch gegen Schweden nahm der Schweizer Nati-Coach Sean Simpson auf der Keeper-Position vor. Anstelle von Daniel Manzato feierte Luganos Ersatztorhüter Michael Flückiger seine Länderspiel-Premiere.

Flückiger machte seine Sache insgesamt gut, auch wenn er sich bei 2 Gegentoren in der nahen Ecke erwischen liess. Zum Schluss avancierte der Emmentaler gar zum Matchwinner. Er wehrte alle drei schwedischen Penaltys ab, für die Schweiz traf Reto Suri zum Sieg.

Neuenschwander und Froidevaux drehen Spiel

Insgesamt überzeugte die Schweiz mit defensiver Disziplin und Kampfgeist. Sie liess sich auch von Schwedens Führung im Powerplay nach 10 Minuten nicht beirren. Dank zwei Treffern der «Lausanner-Linie» mit Thomas Déruns, Etienne Froidevaux und Caryl Neuenschwander führte die Nati nach 20 Minuten gar 2:1.

Gleich nach der Sirene traf mit Daniel Bang ein weiterer Lausanner - allerdings für Schweden. Mit ihrem zweiten Powerplay-Tor des Abends gingen die Skandinavier kurz nach Beginn des Schlussabschnitts erneut in Führung. Linus Klasen, ab nächster Saison bei Lugano unter Vertrag, traf auf Vorarbeit des künftigen Davosers Dick Axelsson.

Nun nach Weissrussland

Für den leistungsgerechten Ausgleich sorgte nach exakt 50 Minuten erneut Neuenschwander. Lausannes Formation war damit für sämtliche Schweizer Tore verantwortlich und hat gute Chancen, in Simpsons Überlegungen zum WM-Kader eine wichtige Rolle zu spielen.

Die Schweiz reist nächste Woche ein erstes Mal nach Weissrussland, wo in Grodno gegen den WM-Gastgeber zwei Testspiele auf dem Programm stehen. Am Osterwochenende kehrt das Simpson-Team in die Schweiz zurück und startet in die zweite Phase der WM-Vorbereitung.