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Nationalmannschaft Streit verzichtet auf die WM

NHL-Verteidiger Mark Streit hat Nationaltrainer Sean Simpson eine Absage für die WM in Minsk erteilt. Damit muss die Schweiz auf einen weiteren Leistungsträger verzichten.

Mark Streit im Dress der Nationalmannschaft
Legende: Läuft nicht im Dress der Nationalmannschaft auf Mark Streit. EQ Images

Streit schied in der Nacht auf Donnerstag mit Philadelphia aus den NHL-Playoffs aus. Die Flyers verloren die Conference-Viertelfinal-Serie gegen die New York Rangers mit 3:4. Der 36-jährige Berner bestritt sämtliche 82 Partien der Regular Season und die 7 Spiele der Serie gegen die Rangers.

«Wir brauchen Mark an der WM», hatte Simpson in Mannheim unmittelbar nach dem 0:2 und der schlechten Leistung im zweitletzten WM-Testspiel gegen Deutschland gesagt. Kurz darauf erhielt er die Absage.

Berra und Moser kommen

Ihre Zusage für eine WM-Teilnahme gegeben haben Torhüter Reto Berra (Colorado) und Stürmer Simon Moser (Milwaukee/AHL). Bereits aus Nordamerika ins Schweizer Camp eingerückt sind Damien Brunner und Roman Josi, der wertvollste Spieler der letzten WM.

11 Kommentare

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  • Kommentar von E Moser, Bern
    Streit bringt auf dem grossen Eisfeld ohnehin seit Jahren nur noch mässige bis durchschnittliche Leistung. Somit verliert die Nati aktuell und zukünftig keinen Leistungsträger. Streit ist für diese junge Mannschaft eh viel zu langsam und daher kein Verlust.
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  • Kommentar von Sven, Luzern
    Streit ist keine Diva und mit Patriotismus hat das auch nichts zu tun. Was sollen diese kleinbürgerlichen Vorwürfe? Logisch spielt Streit im NHL-Playoff, sogar wenn er allenfalls kleinere Verletzungen mitschleppt (wohl noch kein NHL-Spiel gesehen?!), mit NY hatte er ja selten die Gelegenheit. Die WM ist im Olympiajahr nicht gleich wichtig (eh ein Witz) und Streit zieht jetzt eine Pause vor, und jetzt, das ist sein volles Recht! Was für eine Frechheit ihm irgendeine Verpflichtung anzuhängen!
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  • Kommentar von Alex Bauert, Bern
    Wie wäre es mit einer zumindest kurzen Erwähnung der Gründe von Mark Streit? Er hat in der Schweiz die ganze - sportliche & schulische - Ausbildung erhalten und spielt nicht mit, wenn es ihn braucht? Klar sind die NHL-Seasons hart, doch auch ebenso gut bezahlt.
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    1. Antwort von Raffi, away
      Der 36 jährige Berner bestritt sämtliche 82 Partien der Regular Season und 7 Playoff games. Immer 20 Minuten oder mehr auf dem Eis. Da stand kein anderer CH Hockey Spieler nur annähernd gleich lange auf dem Eis diese Saison. Ausser Josi, der viel jünger ist, und Hiller. Das ist die Begründung:-)
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    2. Antwort von André P., ebikon
      das ist auch keine so tollle Begründung...wenn die Flyers eine Runde weiter und dann vllt sogar ins Finale gekommen wären dann hätte er wohl kaum gesagt, ich mag nicht mehr, spielt ohne mich...denke er hat schlicht und einfach keine Lust auf die WM und wegen der Enttäuschung gegen die Rangers...er ist halt offensichtlich nicht einer der sehr "patriotisch" ist und gerne für sein Land spielt - bitter weil er einer der allerbesten CH-Hockeyaner wäre aber das gibt für andere Spieler Chancen....
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    3. Antwort von Sven, Luzern
      Was für ein Quatsch! In der Schweiz galt der Mann noch nicht mal als Talent, die NHL hat ihn zu dem gemacht was er heute ist! Und nur weil die NHL super gut bezahlt muss er jetzt auch immer und überall für die Schweiz spielen? Er war an Olympia! Was ist mit den NLA-Spielern die abgesagt haben? Ihre krude Logik ist ein Affront gegenüber einem Spieler der dem Schweizer Eishockey im Allgemeinen und der Nati im Besonderen schon extrem viel gebracht hat!
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    4. Antwort von Raffi, away
      @ Sven. Genau. Ausser das ich mich zu erinnern glaube, dass Streit vor der NHL, Captain beim Z und der Nati war. Und Er hat früher schon genug gespielt für die Nati. Und hat damit den Verband auch zurückbezahlt für dessen unheimlich grossen Anstrengungen:-)
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