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Nationalmannschaft Streit verzichtet auf WM – dafür kommt Niederreiter

Nati-Trainer Patrick Fischer hat das Aufgebot für die 4. WM-Vorbereitungswoche bekanntgegeben. Definitiv nicht in Moskau dabei ist Mark Streit. Zum Team stossen derweil Nino Niederreiter, Reto Berra und Julian Walker.

Nino Niederreiter im Trainingsdress der Nati
Legende: Freut sich auf die Nati Nino Niederreiter. EQ Images

In der Nacht auf Montag schied Mark Streit mit den Philadelphia Flyers aus den NHL-Playoffs aus. Nun gab der Verteidiger seinen Verzicht auf die WM bekannt. Streit fühlt sich nach der Saison und dem intensiven Kampf um die Playoff-Plätze nicht bereit, in Moskau zu spielen.

Niederreiter kommt

Dafür wird Nino Niederreiter bei der WM dabei sein. Der Schweizer Verband fragte die Minnesota Wild um eine Freigabe des Churers an und bekam eine positive Antwort aus St. Paul.

SIHF bestätigt: Niederreiter ist dabei

Der Bündner, der mit Minnesota ebenfalls in der 1. Playoffrunde scheiterte (an Dallas), sollte am Sonntag in die Schweiz zurückkehren und am folgenden Dienstag zum Team stossen.

Trio stösst zum Team

Mit Reto Berra (Colorado Avalanche/NHL) und Julian Walker (HC Lugano) bot Patrick Fischer zwei weitere Spieler auf. Rafael Diaz, der in der Nacht auf Sonntag mit den New York Rangers aus den NHL-Playoffs ausgeschieden ist, wird am Montag, 2. Mai, in Basel zur Mannschaft stossen.

Nicht mehr im Aufgebot sind derweil Luca Boltshauser (EHC Kloten), Luca Cunti (ZSC Lions) und Joël Genazzi (Lausanne HC).

Diese Woche absolviert die am Freitag und Samstag zwei Spiele gegen Lettland.

Das aktuelle Nati-Kader

Torhüter (3): Reto Berra (Colorado Avalanche/NHL), Robert Mayer (Genève-Servette HC), Sandro Zurkirchen (HC Ambri-Piotta).

Verteidiger (8): Eric Blum (SC Bern), Rafael Diaz (New York Rangers/NHL), Félicien Du Bois (HC Davos), Patrick Geering (ZSC Lions), Robin Grossmann (EV Zug), Christian Marti (Lehigh Valley Phantoms/AHL), Noah Schneeberger (HC Davos), Yannick Weber (Vancouver Canucks/NHL).

Stürmer (14): Andres Ambühl (HC Davos), Sven Andrighetto (Montréal Canadiens/NHL), Gaëtan Haas (EHC Biel), Grégory Hofmann (HC Lugano), Denis Hollenstein (EHC Kloten), Lino Martschini (EV Zug), Simon Moser (SC Bern), Nino Niederreiter (Minnesota Wild/NHL), Reto Schäppi (ZSC Lions), Morris Trachsler (ZSC Lions), Julian Walker (HC Lugano), Samuel Walser (HC Davos), Dino Wieser (HC Davos), Marc Wieser (HC Davos).

Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 22.04.2016, 22:20 Uhr.

TV-Hinweis

Die 1. Partie der Schweiz gegen Lettland sehen Sie am Freitag ab 19:45 Uhr im Stream auf www.srf.ch/sport. Das 2. Spiel gegen die Letten können Sie am Samstag ab 17:45 Uhr auf SRF zwei mitverfolgen.

18 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Streit, Bern
    In Schweden gibt es solche Absagen nicht? Ist das ihr Ernst? Die richtigen Stars (Zetterberg, Karlsson, die Sedins) gehen doch auch nicht zur WM!
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  • Kommentar von Reini Styger, 8572 Berg TG
    Das ist typisch Streit! Wären die Playoffs für ihn weitergegangen, hätte er nicht gepasst, da er sonst vertragsbrüchig geworden wäre. Diese Einstellung ist "sackschwach" und einfach nur ärgerlich, deplatziert und unwürdig. Jetzt fehlen noch die Absagen von Niederreiter und - sofern er auch ausscheiden sollte - jene von Josi. Einzig Letzterer sagte bisher immer zu und kann nicht nur diesbezüglich als Vorbild betrachtet werden. In Schweden, Finnland usw. kennt man solche Absagen nicht...
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    1. Antwort von Christoph Cramer, Luzern
      Warum schreiben Sie über Dinge, von denen Sie keine Ahnung haben, Herr Styger? Schauen Sie sich dann doch mal das Aufgebot von Schweden an und prüfen Sie, ob alle Stars, die in den NHL-Playoffs nicht mehr mittun dabei sind.
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    2. Antwort von André P., ebikon
      Josi wäre der wichtigste Spieler und wenn er spielen würde vllt einer der besten der ganzen WM...bin mir sicher dass er für das Nationalteam spielen wird denn Anaheim gewinnt wahrscheinlich die Serie...
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    3. Antwort von Syu, 6000
      Diese Diskussion ist doch lächerlich! Es spricht für Mark Streit, dass er den Platz im Kader einem "frischeren" Spieler überlässt. Der Gute ist nunmal nicht mehr der Jüngste und hatte bei den Flyers in den letzten Spielen sehr viel Eiszeit. Nach der Verletzung und prompten OP Ende 2015 ist es doch gesunder Menschenverstand, dass er die Erholungsphase jetzt startet.
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    4. Antwort von Andrin Röthlisberger, Ostermundigen
      Streit würde im Alter von Josi wohl auch jährlich zu sagen. Bevor sie an seiner Einstellung zweifeln dürfen, müssten sie eigentlich über seine physischen Daten verfügen. Wie ist seine Verfassung? Wenn Streit sich körperlich noch frisch fühlen würde, wäre er wohl dabei. Regeneration ist bei einem 38jährigen schon was anderes! Sorry.. aber so Frustkommentare sind mehr als mühsam!
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  • Kommentar von PETER LUSTIG, Abtwil
    Lustig....immer wenn MarK Streit nicht mit im Kader ist dann spielen die Boys massiv erfolgreicher. Merkt das eigentlich jemand das Herr Streit die letzten 8 Jahre nur 2 x in die 1/8 Finals gespielt hat in der NHL und sonst nicht mal die Payoffs erreicht hat? Mag ja ein guter Spieler sein....aber so gut nun auch wieder nicht. Eher ein Störfaktor da total überbewertet. (nicht menschlich aber spielerisch)!
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    1. Antwort von Franz Huber, Zürich
      Sie wissen aber schon das Hockey ein Mannschaftssport ist oder? Einer allein kann nicht den Stanley Cup gewinnen, und auch nicht die WM. Streit war der erste Schweizer Feldspieler der sich in der NHL, der besten Liga der Welt durchgesetzt hat, und somit ist Streit der Türöffner für alle die jetzt drüben spielen. Zudem ist der Mann 38 Jahre alt und hat sowieso mehr als genug für das Ch Hockey und auch die Nati gemacht. Und die WM ist halt einfach nicht so wichtig weil sie jedes Jahr stattfindet.
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    2. Antwort von PETER LUSTIG, Abtwil
      Herr Huber....ja klar ist es ein Mannschafftssport! Wir alle haben das verstanden. Doch ist es immer so, dass eine Persönlichkeit den Erfolg eines Teams beeinflussen kann. Um gottes willen möchten wir Streits Erfolg nicht schmällern. aber hey....nur in der NHL zu spielen und jahrelang nichts zu erreichen und dann doch hoch zu jubeln zeigen ja die Facts. Im übrigen...ohne Streit 2. geworden WM - vergessen?
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    3. Antwort von Felice Limacher, Zürisee
      Na, na. Streit hat jetzt eine Freudinn und hat somit "wichtigeres" zu tun ...
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    4. Antwort von F. Schmid, Luzern
      Von wegen Streit hat nichts erreicht. Captain und bester Spieler bei den Islanders. Mehrere Playoffs in der NHL. Einer der besten Verteidiger in Übersee. Klar gibts bessere Spieler wie Streit, aber der hat definitiv etwas erreicht. Ich verstehe es, wenn jemand mit 38 Jahren nicht mehr die gleiche Energie aufbringen kann, wie ein 24-jähriger und ich glaube, ein halber Streit ist sicher schlechter als ein ganzer Blum oder Geering oder sonst ein Verteidiger.
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    5. Antwort von Andrin Röthlisberger, Ostermundigen
      Ach Herr Lustig.. lieg ich richtig in der Annahme, dass sie noch nicht all zu oft selbst auf dem Eis gestanden sind? Irgendwie verraten dies ihre Einträge..
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